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Bush sucht in Riad Verbündete gegen Iran

Riad (dpa) US-Präsident George W. Bush ist am Montag in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad eingetroffen, der vorletzten Station seiner Nahost-Reise. Bei seinen Gesprächen mit König Abdullah soll es vor allem um eine gemeinsame Politik gegen den Iran sowie um den Nahost-Friedensprozess gehen.

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George W. Bush in Abu Dhabi

Bush: Iran gefährdet Sicherheit

Bush in Kuwait

Zustimmung

Präsident und Emir

Truppenbesuch

Rede

US-Präsident Bush

US-Präsident George W. Bush ist am Montag in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad eingetroffen, der vorletzten Station seiner Nahost-Reise. Bei seinen Gesprächen mit König Abdullah soll es vor allem um eine gemeinsame Politik gegen den Iran sowie um den Nahost-Friedensprozess gehen.

Es ist Bushs erster Besuch Bushs in Saudi-Arabien. Die USA planen, ihre Waffenexporte nach Saudi-Arabien weiter auszuweiten. US-Medienberichten zufolge soll der Umfang neuer Rüstungslieferungen einen Wert von insgesamt 20 Milliarden Dollar (13,5 Milliarden Euro) haben.

US-Sicherheitsberater Stephen Hadley bestätigte auf dem Flug der Präsidentenmaschine "Air Force One" von Dubai nach Riad vor Reportern, dass es intensive Gespräche mit den Saudis über Waffenlieferungen gegeben habe. Für neue Rüstungsexporte an Riad müsse aber zunächst einmal der US-Kongress einbezogen werden. Der Kongress in Washington hat dann 30 Tage Zeit, gegebenenfalls Einspruch gegen die Waffenverkäufe zu erheben.

Am Montagvormittag hatte Bush auf dem Weg von Abu Dhabi nach Riad einen mehrstündigen Zwischenstopp in Dubai gemacht, wo er mit dem Herrscher des Emirates, Scheich Mohammed Bin Raschid Al-Maktum, zusammentraf. Bush sei sehr beeindruckt gewesen über den Unternehmergeist sowie die Toleranz und die Stärkung der Frauenrechte in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), sagte der Hadley. Bush bezeichnete es zuvor als «fantastisch», dass die Emirate ihren Wohlstand reichen Ölvorkommen verdankten, nun aber in alternative Energieformen investierten.

Bei dem Gespräch zwischen Bush und Scheich Mohammed sei es vor allem um den wirtschaftlichen Erfolg Dubais gegangen, berichtete ein Regierungsbeamter in Dubai. Bush hatte die VAE am Sonntag in Abu Dhabi als Modell für einen «modernen muslimischen Staat» gepriesen. Schulen, Behörden, Geschäfte und die Börse von Dubai blieben am Montag geschlossen, weil wegen des Bush-Besuches Hauptstraßen und Brücken vorübergehend gesperrt wurden.

Der US-Präsident will am Mittwoch nach Sharm el Sheich weiterreisen, wo er den ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak treffen wird. Vor Saudi-Arabien hat Bush Israel, das palästinensische Westjordanland, Kuwait, Bahrain sowie Abu Dhabi und Dubai (beide VAE) besucht.

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