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Caritas kritisiert Ausbleiben von Krankenhausförderung

KÖLN Die Caritas im Erzbistum Köln hat die Absetzung des Krankenhausinvestitionsprogramms durch die NRW-Landesregierung für 2007 scharf kritisiert.

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„Bereits seit zwei Jahren können dringend erforderliche Baumaßnahmen nicht realisiert werden“, sagte Direktor Frank Johannes Hensel in Köln.

Schon 2006 habe das Land das Programm kurzfristig ausgesetzt und die Krankenhäuser auf 2007 vertröstet. „Sie werden jetzt bitter enttäuscht“. Bei der Einzelförderung bestehe derzeit ein dringender Handlungsbedarf, so Hensel. Leidtragende seien auch katholische Krankenhäuser.

Der Direktor begrüßte hingegen die angekündigte Einführung einer leistungsabhängigen Baupauschale. Durch diesen „diskussionswürdigen Ansatz“ könne Planungssicherheit für die Krankenhäuser geschaffen werden.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte in der vergangenen Woche die Umwandlung des Investitionsprogramms ab 2008 in eine Baupauschale angekündigt. Die Landesregierung will dafür 190 Millionen Euro jährlich bereitstellen. Das Geld kann auch zur Tilgung von Krediten eingesetzt werden. Für die Höhe ist den Angaben zufolge die jeweils erbrachte Krankenhausleistung ausschlaggebend.

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