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Carolin Dihr stürzt schwer - Pause für die Sportlerin des Jahres

Leichtathletik

WERNE „Ich war so gut in Form.“ Leichtathletin Carolin Dihr ist frustriert. Zu Recht, endete ihr Saisoneinstand in Hamm statt mit der Freude über gute Leistungen doch mit blauen Flecken, Schürfwunden und der bitteren Gewissheit, dass sie vier Wochen lang nicht trainieren darf.

von Von Alexandra Neuhaus

, 26.04.2010
Carolin Dihr stürzt schwer - Pause für die Sportlerin des Jahres

Carolin Dihr verletzte sich schwer.

Was ist passiert? Die Bahneröffnung der SC Eintracht Hamm nutzte Wernes Sportlerin des Jahres als ihren Einstieg in die Sommersaison. Kugelstoßen, Weitsprung, 100 Meter und 200 Meter standen für die ehrgeizige Mehrkämpferin auf dem Plan. „Es sollte einfach eine Standortbestimmung sein“, sagt die 16-Jährige. Die Form stimmte. 9,05 Meter mit der 4-Kilogramm-Kugel, 5,01 Meter im Weitsprung. Carolin Dihr war in diesen Disziplinen eine Klasse für sich, gewann sie doch beide Wettbewerbe deutlich.

Dann – 100 Meter. 13,69 Sekunden lief sie im Vorlauf. „Was dann passiert ist, kann ich selber nicht erklären“, sagt Carolin Dihr. Im Finale stürzt die Athletin des VfL Kamen auf den letzten Metern, wird zwar noch mit 13,79 Sekunden (3. Platz) gestoppt, aber muss mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Hamm-Heessen gebracht werden. Die Diagnose: Schwere Schlüsselbeinprellung. Die Konsequenz: Ein Monat Pause. „Dabei wären die Wettkämpfe im Mai so wichtig gewesen“, sagt Carolin Dihr. Aber an Training ist nicht zu denken. „Ich kann mich ja überhaupt nicht abstützen.“ Doch die Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison mag sie nicht aufgeben. „Ende Mai sind Kreismeisterschaften. Da will ich wieder dabei sein.“