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Casino-Betreiber Westspiel trennt sich vom neuen Chef

Münster. Der Spielbankenbetreiber Westspiel trennt sich nach nur einem halben Jahr vom Sprecher der Geschäftsführung. Der Grund seien „strategische Differenzen in der weiteren Ausrichtung von Westspiel“, teilte die NRW.Bank am Donnerstag mit. Henning Graf von Schwerin werde das Unternehmen zum 31. März verlassen. Man habe sich einvernehmlich über einen Aufhebungsvertrag verständigt. Graf von Schwerin war erst zum 1. Oktober 2017 für eine Amtszeit von fünf Jahren berufen worden. Die landeseigene NRW.Bank ist einzige Gesellschafterin von Westspiel.

Westspiel betreibt die Casinos in Aachen, Duisburg, Dortmund, Bad Oeynhausen und Bremen. Der Spielbankbetreiber kämpft bereits seit geraumer Zeit mit Problemen. Im Jahr 2016 gab es einen Verlust von 2,9 Millionen Euro. Deshalb entfiel auch eine Gewinnabschöpfung durch das Land. Für Schlagzeilen hatte Westspiel 2014 durch den Verkauf von zwei Werken des amerikanischen Künstlers Andy Warhol aus dem Casino Aachen gesorgt.

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