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1,15 Millionen Euro für großes Straßenbau-Projekt in Castrop

Altstadtring-Sanierung kommt dieses Jahr

Die bereits gemeldete Summe von 300.000 Euro für die Sanierung des Altstadtrings ist nur ein Anschub: 2019 kommen gut 800.000 Euro mehr. Ist das der einst gewünschte große Wurf?

Castrop

, 21.03.2018
1,15 Millionen Euro für großes Straßenbau-Projekt in Castrop

Die Kreuzung am Altstadtring / Widumer Straße mit dem Blick über den Erin-Park, die Polizeiwache und den Erin-Turm. © Foto: Tobias Weckenbrock

Der Altstadtring, die seit mehreren Jahren im Fokus stehende Rüttelpiste, die mit zu den verkehrsstärksten Adern in unserer Stadt überhaupt zählt, soll saniert werden. Und das nicht mal eben nur so by the way, wie es vielleicht vor ein paar Tagen noch den Anschein erwecken mochte: Da berichtete unsere Zeitung darüber, dass das Land dafür in diesem Jahr 300.000 Euro aus dem eigenen Haushalt bereitstellt. Eine Recherche unserer Redaktion ergab jetzt: Das ist nur der Anfang.

„Wenn wir dran gehen, machen wir das vernünftig“, sagte Frank Hoffmann, Sachgebietsleiter Betrieb und Verkehr beim Landesbetrieb Straßenbau (kurz: Straßen.NRW), am Mittwoch auf Anfrage. Bei den zunächst vom Land in einer Pressemitteilung gemeldeten 300.000 Euro handele es sich lediglich um die Anschubfinanzierung, erklärte Hoffmann. Das Gesamtpaket für die Sanierung liege bei etwa 1,15 Millionen Euro. Aufgelegt ist das für zwei Jahre, wobei Baustart ausdrücklich in diesem Jahr sein soll. Dann fließt also nur die erste Charge.

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Und was ist genau geplant? „Das wird eine vernünftige Deckensanierung“, kündigte Hoffmann an. Der zentrale Vorsatz sei, den Querschnitt der Straße zu optimieren.

„Neue Radwege können wir freilich nicht bauen“, räumte Hoffmann ein. Markierungstechnisch solle geschaut werden, das Beste an dieser Stelle herauszuholen. An dieser Stelle bedeutet das konkret, dass der Altstadtring, vor fast vier Jahrzehnten gebaut, zwischen dem Engelsburgplatz und der Karlstraße inklusive des Straßenstücks bis zur Stadtgrenze nach Herne saniert werden soll.

Es gibt ein paar durchaus neuralgische Stellen: zum Beispiel den Abzweig etwa für die Radfahrer, die vom Ring runter fahren wollen Richtung Herner Straße. Oder den Kreuzungsbereich, wenn man bei der Polizei vorbei aus dem Erinpark auf die dicke Kreuzung kommt. An dieser Stelle soll auch die Stadt noch einiges auf der Wunsch-Agenda haben, was auch schon Thema bei einer der turnusmäßigen Verkehrsschauen mit verschiedenen Behörden war.

Wie einzelne Details und Zeitphasen angedacht und verfeinert werden, dazu gibt es heute weitergehende Gespräche. Darin geht es auch um das komplette Sanierungsprogramm, das Straßen.NRW in diesem Jahr für Castrop-Rauxel vor der Brust hat.

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