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AWU Präzisionswellen GmbH: Insolvenzverfahren eröffnet

Ziel ist Sanierung

CASTROP-RAUXEL Die AWU Präzisionswellen GmbH & Co. KG hat einen Insolvenzantrag gestellt. Das Verfahren wurde am Montag vom Amtsgericht Dortmund eröffnet. Das Castrop-Rauxeler Unternehmen, das rund 100 Mitarbeiter beschäftigt, könnte jedoch noch gerettet werden.

von Von Wiebke Karla

, 15.04.2010
AWU Präzisionswellen GmbH: Insolvenzverfahren eröffnet

Das Amtsgericht Dortmund hat das Insolvenzverfahren eröffnet.

Ob und wie das geschehen kann, prüft derzeit die vom Amtsgericht bestellte vorläufige Insolvenzverwalterin Dr. Petra Mork.  "Alle Bemühungen zielen derzeit darauf ab, das Unternehmen am Markt zu erhalten. Die Aussichten dafür stehen nach einer ersten Einschätzung recht gut", erklärte Mork in einer Mitteilung am Donnerstag.

Die Geschäftsführung der AWU stellte den Insolvenzantrag, weil die Entwicklung des Unternehmens in den kommenden Monaten Liquiditätsengpässe erwarten lässt. Zur Sicherung der Löhne und Gehälter der Mitarbeiter ist laut Dr. Petra Mork eine Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes beabsichtigt, die jedoch der Zustimmung der Agentur für Arbeit bedarf. Dr. Petra Mork steht nach eigenen Angaben darüber hinaus in Verhandlungen mit Banken und Lieferanten des Unternehmens, um den Betrieb weiterhin aufrecht zu erhalten.