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Abschiedslied: Keinem Kind ein Instrument

CASTROP-RAUXEL Michael Eckhardt Es wird tatsächlich nix mit der Teilnahme am Landesprogramm "Jedem Kind ein Instrument". "Funktioniert bei uns leider nicht", unterstrich Kulturdezernent (Foto) am Mittwochabend in der Sitzung des Betriebsausschusses 1 für Öffentliche Ordnung, Sport und Kultur.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 06.03.2008
Abschiedslied: Keinem Kind ein Instrument

Kulturdezernent Michael Eckhardt

Sämtliche Bemühungen, das Programm trotz des Nothaushaltsrechts auf den Weg zu bringen, seien gescheitert, betonte Eckhardt. Grundproblem sei, dass die Stadt nicht über eine kommunale Musikschule verfüge. Den administrativen Unterbau für das begrüßenswerte Landesprogramm mit privaten Musikschulen zu leisten, sei nicht möglich. "Wir haben uns redlich um eine Verwirklichung unter regelbaren Finanzbedingungen bemüht, aber es war nicht auf die Reihe zu kriegen."

Denn auch die Volkshochschule sei letztlich als möglicher Träger ausgeschieden. Auf die Frage aus den Reihen von CDU und FDP, warum es die Stadt nicht wenigstens mit den beiden Schulen probiert hätte, die mitmachen wollten, entgegnete Eckhardt: "So ist das Programm nicht gedacht, dass der Rest in die Röhre guckt." Die Verwaltung habe sich nicht in der Lage gesehen, zu beziffern, was da womöglich an Kosten auf die Stadt zukommt.Finanzierung wäre freiwillige Leistung gewesen

Und eine freiwillige Leistung, wie sie die Kommune bekanntlich als Nothaushaltsgemeinde nicht vornehmen darf, wäre die Finanzierung auch gewesen, verdeutlichte Eckhardt. Was den Ausschussvorsitzenden Ulrich Romahn (SPD) zur Frage bewog, wie eine Nothaushaltsgemeinde überhaupt an Landesprogrammen teilnehmen könne.

Eckhardt: "Wenn wir die entsprechende Infrastruktur hätten, wäre keine Aufsichtsbehörde gekommen und hätte gesagt, dass es so nicht gehe." Gegen die Stimmen der CDU empfahl der B 1 dem Rat, am Projekt nicht teilzunehmen.

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