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Acht Jahre Ganztagsschule müssten reichen

Herold Albert Schincke (parteilos)

CASTROP-RAUXEL „Man kann nicht alles planen, ein Quäntchen Glück muss man haben“, sagt Herold A. Schincke aus Waltrop, der ohne Partei im Rücken im Castrop-Rauxeler Wahlkreis für den Landtag kandidiert.

von Von Dagmar Hojtzyk

, 28.04.2010
Acht Jahre Ganztagsschule müssten reichen

Herold Albert Schincke (parteilos)

Ob das Glück dabei auf seiner Seite ist? Er zweifelt. Doch antreten will er trotzdem. 20 Jahre gehörte er der SPD an, macht den Genossen vor Ort aber keinerlei Vorwürfe. Doch irgendwann zu Beginn des neuen Jahrtausends fand er sich in der Partei nicht mehr wieder. Ihm fehlte die Auseinandersetzung mit der Basis: „Das funktioniert nicht mehr.“ Der Afghanistan-Krieg ist so ein Punkt, an dem er einiges festmacht: „Ich habe immer dagegen gekämpft.“ Ist der Unternehmer ein Einzelkämpfer? „Jein“, sagt er. Aber sich einer Partei zuzuordnen sei ihm im Laufe der Jahre immer schwerer gefallen.  

Wenn er für Ganztagsschulen mit maximal acht Schuljahren plädiert, dann hat das einen sehr persönlichen Erfahrungshintergrund. Als ehemaliger Volksschüler (acht Jahre halbtags Schulbesuch) sagt er: „Acht Jahre Ganztagsschule müssten dann dreimal ausreichen.“ Er sieht viele Vorteile, wenn Jugendliche, wie früher, mit 14 in die Lehre gehen. Die Entlohnung könnte geringer sein, die Zahl der Lehrstellen aufgestockt werden, der Start ins Berufsleben fiele leichter aus. Und was steckt hinter seinem Hobby, den Elastolin-Figuren? „Als Kind habe ich jeden Karl May gelesen. Und die Firma Hauser hat die passenden Wild-West-Figuren hergestellt.“ Inzwischen hat er 300 Stück. Die Freundschaft zwischen Winnetou und Old Shatterhand hat ihn begeistert. Den politischen Blutsbruder fand er dennoch nicht.

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Mein Lebensmotto lautet: