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Ältester Kleingartenverein

CASTROP Die Sonne strahlte mit den Kleingärtnern um die Wette. Unter blauem Himmel feierte der Verein Castrop-Rauxel Süd an der Bahnhofstraße sein 75-jähriges Bestehen.

von Von Peter Wulle

, 05.08.2007
Ältester Kleingartenverein

<p>Mit der Präsentation nostalgischer Kostüme, die Frieda Schaffranka aus Ickern als gute Freundin der Frauengruppe des Kleingartenvereins zur Verfügung stellte, endete das Festprogramm.</p>

"Ein Tag ist ein Tag", meinte der Vorsitzende Ernst Bergmeier augenzwinkernd mit Blick auf die zum Festakt am Sonntagmorgen anwesenden Gäste aus der Kleingartenanlage Nord. Genau um einen Tag nämlich ist sein Verein älter als jener an der Henrichenburger Straße. Und somit beging man nicht ohne Stolz den 75. Geburtstag als ältester Kleingartenverein der Stadt.

"Kleingärten sind so etwas wie Stadtteilparks", betonte Elke Marita Stuckel-Lotz (Die Grünen) als Stellvertreterin des Landrats Jochen Welt die Bedeutung der Schrebergärten für Freizeit und Erholung in den Städten. Sie lobte das große Engagement, mit dem die Kleingärtner an der Bahnhofstraße ihr Grün nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Allgemeinheit hegen und pflegen. "Das ist ein schönes Fleckchen Erde hier", stellte sie fest.

Nachbarschaft

Bürgermeister Johannes Beisenherz ergänzte die Ausführungen um den sozialen Aspekt und verwies darauf, wie vorbildlich Spielmöglichkeiten für Kinder geschaffen worden seien und wie hervorragend die Nachbarschaft zu den Senioren im Kauermann-Zentrum funktioniere. "Dank der Bewohner dort", meinte Vorsitzender Ernst Bergmeier, "sind wir die meistbesuchte Kleingartenanlage im Stadtbezirk." Und schmunzelnd fügte er hinzu. "Sie kommen gerne zu uns und halten uns von der Arbeit ab. Aber wir lassen uns auch gerne abhalten."

Oase in der Stadt

Die ökologische Bedeutung der Kleingärten hervorzuheben, lag dem SPD-Bundestagsabgeordneten Frank Schwabe am Herzen: "Mittlerweile ist allgemein erkannt worden, welche Bedeutung die ökologischen Oasen für die Stadtentwicklung haben. Die Anlage Süd ist ein wunderbares Beispiel dafür."

14 Kleingartenanlagen mit 400 000 qm Fläche gibt es in der Stadt. Die 15. Anlage (Im Lohfeld) wird in Merklinde gerade vorbereitet.

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