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Altstadt: Gedenkstein gehört nicht an Hauswand

CASTROP Das Rahmenkonzept für die Umgestaltung der Altstadt steht, die große Lösung ist mit der Aufhebung des Ratsbeschlusses vom 29. September 2005 endgültig vom Tisch, jetzt kann es an die konkrete Planung gehen. Mit besonderem Blickwinkel auf die Synagoge.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 08.03.2008
Altstadt: Gedenkstein gehört nicht an Hauswand

Deutliche Worte für das Ansinnen der Verwaltung, den Gedenkstein der Synagoge womöglich an einer Hauswand platzieren zu wollen, fand allein Günter Beyer (FWI).

Hans Esser (CDU) betonte, es am liebsten dabei belassen zu wollen, den Ratsbeschluss mit der wbp-Planung für die Altstadt aufzuheben und nichts mehr zu veranlassen. Deutliche Worte für das Ansinnen der Verwaltung, den Gedenkstein der Synagoge womöglich an einer Hauswand platzieren zu wollen, fand allein Günter Beyer (FWI). "Wir wollen nicht vergessen, dass es Castroper Bürger in braunen Anzügen waren, die die Anlage platt machten", erklärte Beyer. Und: "Das ist eine Schweinerei, der Stein gehört dahin." Stadtentwickler Martin Oldengott versprach: "Wir werden Vorschläge unterbreiten und eine Bürgerwerkstatt anbieten". "Tun Sie nicht so, als wäre das eine Planungs-Lappalie", erklärte Oliver Lind (CDU), "alle Bürger, die hier sind, haben die Faust in der Tasche."Keine "gegenteilige Meinung" Im Zuge der Planungen des Büros wbp hat die Stadt Kontakt zur Kreisverwaltung der Jüdischen Gemeinde gesucht, seinerzeit habe es von dort keine "gegenteilige Meinung" gegeben, betonte der Technische Beigeordnete Heiko Dobrindt. Wie Bürgermeister Johannes Beisenherz bereits ankündigte, soll es auf jeden Fall ein neuerliches Gespräch mit der Gemeinde geben. 

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