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Ambos muss zahlen

CASTROP Ins Gefängnis musste er bisher nicht, aber das Radfahren und Entenfüttern im Stadtgarten ist Peter Ambos teuer zu stehen gekommen. Bundesweit hat er Castrop-Rauxel in die Schlagzeilen gebracht. Fernseh- und Radiosender sowie Boulevardzeitungen berichteten über den Mann, der wegen des vermeintlich so bösen Ordnungsamtes für das Entenfüttern in den Knast gehen sollte.

von Von Peter Wulle

, 10.10.2007
Ambos muss zahlen

Der Stadtgarten

"Das Amtsgericht hat inzwischen unseren Bußgeldbescheid für rechtskräftig erklärt und eine Kontopfändung angeordnet", erklärt Ordnungsamtsleiter Manfred Koert zu der Posse, die ihm böse Briefe aus der ganzen Republik bescherte. "Jetzt ist klar, dass wir völlig korrekt gehandelt haben", so Koert.

Peter Ambos war am 22. Juli 2004 verbotenerweise im Stadtgarten Fahrrad gefahren und erwischt worden. Am gleichen Tag fütterte er am Gondelteich die Enten. Auch das ist untersagt, auch dafür sollte er ein Verwarngeld bezahlen. Bis zuletzt hatte er die Zahlungen verweigert und den Rechtsweg beschritten. Er wollte nicht hinnehmen, dass städtische Bedienstete im Stadtgarten wohl auf der Lauer liegen und unbescholtene Bürger schikanieren. Nach drei Jahren nun musste er nicht nur das Verwarngeld, sondern eine auch Mahngebühren und Säumniszuschläge bezahlen. 45,60 Euro wurden für das Radfahren und 35,60 Euro für das Füttern der Enten gepfändet.

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