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Bestnoten für Gesamtschule in Ickern

CASTROP-RAUXEL Die Janusz-Korczak-Gesamtschule hat's schon hinter sich, an der Willy-Brandt-Gesamtschule läuft heute der dritte und letzte Besuchs- und Austauschtag. Qualitätsanalyse" heißt das Schlüsselwort, das dahinter steckt.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 22.08.2007

Und sich bezieht auf ein groß angelegtes Schulvisitationsprojekt, aufgelegt vom Düsseldorfer Schulministerium, umgesetzt von der Bezirksregierung. Seit dem Schuljahr 2006/2007 werden besondere Maßstäbe an die Qualität der schulischen Arbeit gestellt. Die Qualitätsprüfer aus Münster kommen als Impulsgeber an die Schulen. Ihr externer Blick auf interne Abläufe soll dabei helfen, sie neu zu sehen, zu hinterfragen und ihre Weiterentwicklung bewusst zu steuern.

Schwächen und Stärken herausfinden

"Wir führen ganz viele Gespräche", sagt WBG-Leiterin Gudrun Höhle. Mit Eltern, Schülern, Lehrern, Mitarbeitern. Der Fokus wird darauf gelegt, Schwächen und Stärken herauszufinden. Die Räumlichkeiten der Schule waren bereits vor einigen Tagen in Augenschein genommen worden.

Das drei- oder vierköpfige Besuchsteam erstellt ein Qualitätstableau mit insgesamt 153 Kriterien. Lernen und Lehren ist eine der wichtigsten Säulen bei vier Oberkategorien. "Im Prinzip", beschreibt Hermann Böcker, Didaktischer Leiter der Korczak-Gesamtschule, haben unsere Besucher jeden unserer Schüler gesehen." Die JKG hatte schon vor den Ferien Besuch und kennt längst ihr Ergebnis. "Bestnoten in drei der vier Kategorien", bestätigt Ulla Lütkehermöller von der Bezirksregierung. Und Böcker freut sich: "Wir waren selber positiv überrascht. Unsere Schule genießt ja nicht so einen berauschenden Ruf." Besonders stolz ist er darauf, dass sich die Schüler gut angenommen fühlen. Die Besuchskommission habe aber auch den Finger in die Wunde gelegt, als defizitär schlägt vor allem das Gebäude zu Buche. "Wir arbeiten dran", sagt Böcker.

Grundschule mitgenutzt

Die Ickerner Gesamtschule hat mittlerweile die Räumlichkeiten der aufgegebenen Grundschule Marienburger Straße übernommen, der Pavillon konnte aufgegeben werden. Böcker: "Damit sind wir räumlich natürlich besser gestellt als vorher." Die Schülerzahl an der Waldenburger Straße zeigt nach oben: Statt meist 750 sind es nun 780. Böcker: "Unsere Elfer sind relativ groß geworden."

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