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Bürgerstiftung Agora legt los

ICKERN Die Bürgerstiftung Agora für die Region Ruhr geht mit einem Kapital von gut 60 000 Euro an den Start. „Wir sind sehr zufrieden“, bilanzierte Horst-Werner Schröder, der designierte Vorsitzende des Stiftungsvorstands.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 05.12.2007
Bürgerstiftung Agora legt los

Das Agora-Kulturzentrum aus der Luft.

Dienstagabend wurde das Stiftungsgeschäft im Kulturzentrum an der Zechenstraße abgewickelt. Zu den Stiftungsgründern zählen die RWE mit 40 000 Euro, Gelsenwasser und der heimische evangelische Kirchenkreis mit jeweils 5000 Euro sowie etliche Privatpersonen mit einem Beitrag ab 150 Euro. Schröder: „Einige Verpflichtungserklärungen sind noch nicht eingelöst, dafür konnten wir aber auch neue Unterstützer begrüßen.“

Dank für die Hilfe Noch in diesem Monat rechnet der Jurist mit einer Bestätigung durch den Regierungspräsidenten, Anfang des kommenden Jahres dann soll die Stiftungsurkunde offiziell übergeben werden. „Ohne Hilfe aus Industrie und Wirtschaft hätten wir es nicht geschafft“, zollte Schröder Anerkennung vor allem in Richtung RWE, die neben der finanziellen Zuwendung zugesagt haben, die Arbeit der Stiftung zu unterstützen.

Solidarität Der Dank richtete sich aber auch an die Freunde und Nutzer der Agora. „Mit der Teilhabe an der Stiftung übernehmen sie Verantwortung und solidarisieren sich mit der Arbeit, die hier geleistet wird“, so Schröder. Vornehmstes Ziel der Bürgerstiftung sind Erhalt und zukunftsweisender Ausbau der Agora mit den Schwerpunkten Ausbildung und interreligiöser Dialog. Dem Stiftungsvorstand gehören neben anderen auch Lioba Schulte und Alexander Papaspyrou an. Im Stiftungsrat, der die Funktion eines Aufsichtsrats besitzt, sind Repräsentanten aus Politik, Gewerkschaft und Wirtschaft vertreten.

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