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Debatte auf keinem grünen Zweig

CASTROP-RAUXEL Während CDU, FDP und FWI in der Baumschutzsatzung eine reine "Gängelung" der Bürger sehen, hält die SPD diese für genauso unverzichtbar wie etwa die Straßenverkehrs- oder die Bauordnung.

von Von Peter Wulle

, 10.10.2007
Debatte auf keinem grünen Zweig

Die Eibe steht auf der "Roten Liste".

Daniel Molloisch (SPD) verwies im Umweltausschuss auf die Nachbarstadt Recklinghausen, wo nach einem Jahr die ausgesetzte Baumschutzsatzung wieder in Kraft trete, weil die Bürger über die Maßen Bäume gefällt hätten. Matthias Hart von der CDU hielt dagegen: "Die Aussetzung in Recklinghausen bot natürlich vielen Bürgern die Gelegenheit, all die Bäume zu beseitigen, die man vergessen hatte, rechtzeitig zu fällen." Darin wollte er nicht den Beweis für die Notwendigkeit einer Baumschutzsatzung sehen. Die Bürger seien schon verantwortungsbewusst und würden nicht wahllos Bäume umhauen. "Das Ganze ist und bleibt eine bürokratische Beutelschneiderei zu Lasten des kleinen Mannes", ließ sich Matthias Hart nicht überzeugen.

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