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Dela gibt Standort Castrop-Rauxel endgültig auf - Imageschaden für die Stadt

Recycling-Unternehmen

CASTROP-RAUXEL Das Essener Lampen-Recycling-Unternehmen Dela hat seine Umzugspläne nach Castrop-Rauxel endgültig ad acta gelegt. Das teilte Geschäftsführer Christian Bonmann Bürgermeister Johannes Beisenherz am Dienstag in einem Telefongespräch mit. Geblieben von der Diskussion um die Dela-Ansiedlung ist wohl ein Imageschaden für die Stadt.

von Von Michael Fritsch

, 13.04.2010
Dela gibt Standort Castrop-Rauxel endgültig auf - Imageschaden für die Stadt

80 Arbeitsplätze hätte Dela gebracht.

In einer Pressemitteilung legte Bonmann am Dienstag auch die Gründe für den Rückzug dar. Darin bedauert er „zutiefst“, dass SPD und Grüne auf die ablehnende Haltung der FWI umgeschwenkt seien.

Wörtlich schriebt Bonmann: „Nachdem SPD, Grüne und der Bürgermeister am 25. März 2010 in einer gemeinsamen Presseerklärung aus heiterem Himmel und ohne vorhergehende Rücksprache mit der Dela eine ablehnende Haltung zur Dela-Ansiedlung verkündet haben, besteht keine Planungssicherheit mehr für das Vorhaben am Deininghauser Weg“. Aus diesem Grund habe sein Unternehmen Bezirksregierung und Stadt darüber informiert, dass die Dela ihren Antrag zur Errichtung eines Betriebes in Castrop-Rauxel zurückzieht“. Die für den 20. April vorgesehene Vorstellung des Projekts vor dem Umweltausschuss entfällt.

Beisenherz bedauerte gestern gegenüber unserer Redaktion den Rückzug und räumte einen Imageschaden für die Stadt ein. Gleichzeitig beteuerte er jedoch: „Wir bleiben Industriestandort. Es werden sich Unternehmen finden, die zu dieser Umgebung passen.“