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Dingener känpfen für bessere Busanbindung

Linie 361

DINGEN Im zweitkleinsten Stadtteil Castrop-Rauxels gibt man nicht auf: Die Anwohner kämpfen weiterhin für eine bessere Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Und haben nun einen neuen Vorschlag gemacht.

von Von Gabi Regener

, 14.04.2010
Dingener känpfen für bessere Busanbindung

Haltestelle am Bogenweg

Kleinere Busse sollen ihrer Meinung nach nach Dingen eingesetzet werden, um die Situation vor allem für die Schulkinder zu entschärfen. Das Verkehrsunternehmen HCR hatte aus wirtschaftlichen Gründen den Fahrplan ausgedünnt. Eine Tatsache, die die Dingener nicht hinnehmen wollten und noch im Januar den Bürgermeister um Unterstützung baten.   „Zu teuer“, befand Bürgermeister Johannes Beisenherz jedoch in seiner Antwort vom 2. März. Es sei nicht möglich, die Fahrplanänderung rückgängig zu machen, schrieb er, weil sowohl die Haushaltssituation der Stadt wie auch des Kreises zum Sparen zwinge. Daher seien die Verkehrsbetriebe angehalten, unwirtschaftliche Angebote einzustellen. Eine neue Fahrgastzählung habe zudem ergeben, dass die Linie 361 pro Schultag von nur durchschnittlich sieben Fahrgästen genutzt werde. Zu wenig.

Doch die Dingener kämpfen weiter. „Es kann nicht sein, dass Kindern und Jugendlichen zugemutet wird, bis zu 50 Minuten vor Beginn des Unterrichts vor der Schule warten zu müssen“, schreibt Marion Lipka, 1. Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Dingen, jetzt an den HCR. Die Dingener Bürger wollen ihre Hoffnung auf Nachbesserung nicht aufgeben und verweisen auch auf ein Beispiel aus Dortmund. Denn dort werden kleinere Gemeinden mit entsprechend kleineren Bussen bedient.