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Doppel-Ausstellung im Galeriehaus Grosche

Schmuck

CASTROP-RAUXEL Origami: Die japanische Papierfaltkunst stand eindeutig Pate für die Schmuckstücke der Designerin Kazuko Nishibayashi. Die Werke der beiden Künstlerinnen sind im Galeriehaus Grosche vom 1. bis zum 15. Mai zu sehen.

von Von Gabi Regener

, 26.04.2010
Doppel-Ausstellung im Galeriehaus Grosche

Mathias Grosche und Schmuck-Designerin Kazuko Nishibayashi.

Mit der Schmuck-Designerin Ute Strothotte tritt die Japanerin, die seit 16 Jahren in Düsseldorf lebt und arbeitet, in einen Dialog. So haben Kersten und Mathias Grosche die Ausstellung betitelt, die ab Freitag Werke der beiden Künstlerinnen präsentiert. „Mir haben es die Elemente Luft, Wind und Wasser angetan“, beschreibt Kazuko Nishibayashi die Impulse ihres Schaffens. „Bei fast allen meinen Werken gestaltet die Leere die Form – und umgekehrt.“

Diese dreidimensionalen Formen entstehen stets aus Bändern, derzeit häufig in Silber, aber auch Gold verwendet die Schmuckgestalterin. Geschlungen in der Manier eines Möbiusbandes, ohne Anfang und Ende, sind die Anleihen an organische Formen in der Natur unübersehbar. Die seidenmatten Oberflächen erinnern an Papier, lassen fast vergessen, dass die Schmuckstücke aus Edelmetall und nicht aus Papier sind. Papiermodelle sind jedoch oftmals Modelle für die spätere Form, als Liebhaberin der Origami-Technik entwickelt die Designerin spielend neue Formen.

Bänder spielen auch bei Ute Stothotte eine große Rolle. Doch spielt sie mehr mit der Zweifarbigkeit der Stücke, liebt Wicklungen, setzt auf körperhafte Gebilde. „In den Werken der beiden Künstlerinnen liegt sehr viel Weiblichkeit“, schwärmt Kersten Grosche. Beide haben schon mal im Galeriehaus mit ausgestellt, aber noch nie gemeinsam. „Wir finden den Dialog zwischen den Formensprachen der Designerinnen sehr spannend, beide arbeiten mit Bändern, organischen Formen, und doch heben sich die Stücke sehr voneinander ab.“ Gemeinsam ist beiden aber der Erfolg. Beide haben schon in vielen Galerien im In- und Ausland ausgestellt. Zur Vernissage am Freitag, 30. April, ab 19.30 Uhr sind beide anwesend.