Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Einbahn-Regelung am Bahnübergang

CASTROP Die Obere Münsterstraße soll zur Einbahnstraße werden. Die SPD sprach sich gestern Abend während ihrer Fraktionssitzung dafür aus, den Bahnübergang in Fahrtrichtung Biesenkamp für den Autoverkehr zu sperren. Diesem nach einer Bürgerversammlung, die Ende August stattfand, von Dezernent Michael Eckhardt entworfenen Vorschlag wollen die Sozialdemokraten im Betriebsausschuss für Öffentliche Ordnung am morgigen Mittwoch zustimmen.

von Von Peter Wulle

, 09.10.2007
Einbahn-Regelung am Bahnübergang

Nur vom Biesenkamp aus soll man künftig noch über den Bahnübergang fahren dürfen.

„Wir hoffen damit unsere Verhandlungsposition vor Gericht zu verbessern. Müssten wir den Bahnübergang komplett schließen, wäre das verheerend. Für Fußgänger und Radfahrer müsste eine Unterführung gebaut werden. Das wäre teuer und wir würden einen Angstraum schaffen“, erläuterte SPD-Fraktionsmitglied Daniel Molloisch. Die rot-grüne Ratsmehrheit will damit den bisher gültigen Ratsbeschluss, der das Festhalten an der jetzigen Situation vorgibt, aufheben. Indem nur noch bis zu 2000 statt 3000 Fahrzeuge am Tag den Bahnübergang queren, hofft man, die Bahn AG zum Einlenken bewegen zu können.

Mäßiger Verkehr

Der Bahnübergang Obere Münsterstraße kann dann als einer mit „mäßigem Verkehr“ gelten. Die Bahn würde somit wohl keinen Präzedenzfall schaffen, wenn sie ihn trotz anderslautender Vereinbarung unter diesen Umständen geöffnet ließe. Strikt gegen die Einbahnregelung ist die FDP. „Wo ist die Logik?“, fragt Christoph Grabowski und fügt an: „Die Schranke muss doch weiter geöffnet und geschlossen werden. SPD und Grüne brechen nur ihr Versprechen gegenüber den Geschäftsleuten an der Oberen Münsterstraße. 

Lesen Sie jetzt