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Entwicklungsziele für die Halde

SCHWERIN Sepp Hupfer ist enttäuscht. Weil er gemeinsam mit einem alten Freund, der zu Besuch auf Schwerin war, den Rundblick von der Bergehalde ins Revier genießen wollte. "Aber dort gibt es keinen Rundblick mehr", sagt Hupfer, der mit eben jenem Freund in den 50-er Jahren auf Graf Schwerin gearbeitet hat. Neue Arbeit in Sicht?

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 18.01.2008
Entwicklungsziele für die Halde

"Der Birkenwald", schreibt uns der Schweriner, "ist inzwischen so hoch gewachsen, dass man nur noch von Alt Schwerin etwas sieht." Und fügt hinzu: "Es muss doch eine Möglichkeit geben, den Bergkegel etwas zu stutzen."Breite Fräse geschlagen

Die gibt es in der Tat. Dass die beiden Männer überhaupt auf Alt Schwerin gucken konnten, ist der großen Schneideaktion Ende September vergangenen Jahres zu verdanken, wo eine breite Fräse geschlagen wurde, der etliche Birken und viel Unterholz zum Opfer fielen. Bei guter Sicht ist damit der Blick auch wieder frei auf den Gasometer in Oberhausen und das Tetraeder in Bottrop. Die anderen Seiten der Halde sind allerdings nach wie vor so dicht bewachsen, dass es dort kein "Durchgucken" gibt.

Das soll aber nicht so bleiben, erklärte Ingrid Voigt vom Regionalverband im Gespräch mit unserer Zeitung. Bis Ende Februar soll noch mal ein zehn Meter breiter Radius in die anderen Richtungen freigeschnitten werden. Der große Forstmulcher kommt dabei aber nicht zum Einsatz, dafür sind die Hänge zu steil. Untere Landschaftsbehörde, Stadt und die Förster des RVR gucken dann gemeinsam mit Bildhauer Jan Bormann, wie sie künftig mit und auf der Landmarke verfahren wollen. Ingrid Voigt: "Wir wollen da auch Entwicklungsziele festlegen." Sicher sei, dass man über Jahre an der Halde "dran" bleiben müsse, um sie mit ihrem Charme zufrieden stellend zu erhalten.Halde höchster Punkt der Stadt Die Halde ist der höchste Punkt in unserer Stadt. Während sie in der neuen Stadtbroschüre mit 147 Metern angegeben ist, findet sich in der Zeichnung von Hermann Büchte am Fuß der Halde ein Maß von 151 Metern. Die letzte Berechnung lag bei 147,3. Wenn möglich, soll die Halde neu nivelliert werden. Jan Bormanns Sonnenuhr ist jedenfalls zehn Meter hoch.

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