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FDP verschärft Kritik nach Besuch bei Dela

80 Arbeitsplätze verschenkt

ICKERN Nachdem eine Delegation der FDP die Recyclingfirma Dela in Essen besuchte, äußert Landtagskandidat Michael Hadamik scharfe Kritik: "Was sich der Bürgermeister, die SPD und die Grünen da geleistet haben, kommt die Stadt teuer zu stehen!"

von Von Peter Wulle

, 08.04.2010
FDP verschärft Kritik nach Besuch bei Dela

80 Arbeitsplätze hätte Dela gebracht.

Hadamik spricht von Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von rund einer Million Euro pro Jahr, die der Stadt nach dem Nein zu Dela durch die Lappen gehen. "Ganz zu schweigen von den etwa 80 geplanten Arbeitsplätzen, die nun vermutlich nicht nach Castrop-Rauxel kommen, obwohl diese Arbeitsplätze im industriellen Bereich hier dringend gebraucht werden", so Hadamik.

Gewerbesteuer wird fehlen "Wir stehen als Kommune finanziell doch schon lange mit dem Rücken an der Wand", fasst der Landtagskandidat der FDP zusammen, "wie können wir da auf Gewerbesteuereinnahmen im siebenstelligen Bereich verzichten? Dela wäre einer der größten Gewerbesteuerzahler in Castrop-Rauxel. Das wird der Bürgermeister noch erklären müssen."

Verheerendes Signal Während andere Kommunen für Dela nun den roten Teppich ausrollen, gebe hier die Stadt ein verheerendes Signal und schrecke auch andere Investoren ab. Hadamik berichtet darüber hinaus, dass man bei Dela aus gutachterlicher Sicht nur positive Signale empfangen habe. "Man hätte die 500-Meter-Grenze umsetzen können. Für Dela gab es auch positive Signale der Bezirksregierung Münster", so Hadamik.