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FH-Initiative: "Wir sind bereit"

CASTROP-RAUXEL "Wir sind bereit!", sagt Konstantinos Boulbos. Die von der Landesregierung geplante Fachhochschule für Gesundheitsberufe "muss nach Castrop-Rauxel", ergänzt der Sprecher und "Motor" des derzeit 15 Mitglieder starken Initiativkreises. Nach einem Gespräch mit Vertretern aller im Rat vertretenen Fraktionen setzt Boulbos nun auf eine breite politische Unterstützung.

von Von Peter Wulle

, 10.01.2008

"Die Politiker stehen zu 100 Prozent hinter der Fachhochschul-Ansiedlung und versuchen nun Einfluss auf die Kreis- und Landesebene zu bekommen", verkündete Boulbos gegenüber der Presse. Das Ziel ist ganz klar: Das Thema Fachhochschule soll in das Bewusstsein der Düsseldorfer Entscheidungsträger gerückt werden.

Zwei Konkurrenten

Unabhängig davon, ob der rheinische Ministerpräsident Rütgers vermeintlich die von der BenQ-Pleite getroffene Stadt Kamp-Lintfort favorisiert oder der münsterländische Arbeits- und Gesundheitsminister Laumann den Standort Rheine puscht, setzt der hiesige Initiativkreis auf die Qualität der Castrop-Rauxeler Bewerbung. "Wir haben nicht nur einfach eine Fläche angeboten, sondern mit befreundeten Fachhochschulen ein wissenschaftliches Konzept abgestimmt", betont Michael Hübner vom Sozial- und Seniorenwirtschaftszentrum in Gelsenkirchen und ergänzt: "Mit dem Initiativkreis, in dem viele Unternehmer aus der Gesundheitswirtschaft vertreten sind, steht auch ein Praxispartner für die künftige FH schon bereit." Ferner sei es auch kein Problem, die Castrop-Rauxeler Einrichtung mit ihren 600 bis 1000 Studenten organisatorisch an die Fachhochschule Gelsenkirchen anzubinden.

Neue Berufsbilder

"Wichtig ist, dass sich etwas tut. Ich allein habe zurzeit zehn Stellen, die ich nicht besetzen kann, weil es die qualifizierten Bewerber dafür nicht gibt. Die Entwicklung meines Unternehmens hängt davon ab, wie ich vernünftige Mitarbeiter bekommen", verdeutlich Konstantinos Boulbos, Chef der Geros GmbH für Altenpflege und -betreuung. Ob für die komplizierten Abrechnungen mit den Pflegekassen oder in der Physiotherapie für Senioren, neue Anforderungen bringen neue Berufsbilder mit sich. Boulbos sagt: "Wir müssen die Pflegeberufe auf eine neue Ebene heben."

In der Region werben

Damit das in Castrop-Rauxel passiert will sich der Initiativkreis nun in die Region hinein erweitern und auch Unternehmer und Politiker aus Dortmund und dem ganzen Kreis Recklinghausen gewinnen.

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