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Familien erfreut über "Willkommensbesuch" nach der Geburt

Zwischenbilanz

CASTROP-RAUXEL Das Vorbeischauen des städtischen „StartKlar“-Teams nach der Geburt eines Kindes zu Hause bei den Eltern kommt gut an: Über 90 Prozent der Familien öffnen beim „Willkommensbesuch“ ihre Tür. Doch was ist mit den anderen zehn Prozent?

von Von Michael Fritsch

, 16.04.2010
Familien erfreut über "Willkommensbesuch" nach der Geburt

Elisabeth Maxara mit der Willkommenstasche.

Mit großer Anerkennung hat  der Jugendhilfeausschuss bei seiner Sitzung am Donnerstag eine positive Zwischenbilanz nach gut einem Jahr zur Kenntnis genommen: „Ich finde, die beiden machen einen guten Job!“, lobte Christoph Gladisch die Mitarbeiter des Familienbüros, Elisabeth Maxara und Matthias Fritsch, unter dem Beifall der Ausschuss-Mitglieder.

Die beiden hatten zuvor ein Resümee ihrer Arbeit gezogen, Elisabeth Maxara darüber hinaus den Inhalt der „Willkommen-Tasche“ vorgestellt. Sie enthält neben einem Schlafsack – rosa für Mädchen, blau für Jungen – zahlreiche Broschüren und Flyer mit wertvollen Informationsangeboten über Anlaufstellen und Beratungsmöglichkeiten in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Soziales, Erziehung und Betreuung. In konkreten Zahlen sieht die Bilanz so aus: Von 479 Geburten, die von Februar 2009 an gemeldet wurden, sind 433 Familien erreicht worden. Die Willkommensbesuche sind Teil eines dreimoduligen Konzepts, das Kindesvernachlässigungen vermeiden, bzw. frühzeitig erkennen helfen soll.

Die Frage, ob nicht diejenigen Familien, die sich ohne Begründung verweigerten, besonders gefährdet seien, blieb letztlich offen. Allerdings wiesen mehrere Jugendamts-Mitarbeiter darauf hin, dass der freiwillige Charakter der Maßnahme den Anspruch, überforderte Familien zu „ermitteln“, nicht erfüllen könne. Vielmehr gehe es darum, so Maxara, ein „positives Image unserer Arbeit“ rüberzubringen