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Festliches Konzert mit Heino in St. Lambertus

Sänger auf Kirchentournee

Hätte Heino seiner Gattin Hannelore nicht zum 30. Hochzeitstag vor zwei Jahren im Kloster Steinfeld in der Eifel den Herzenswunsch erfüllt, einmal ein Kirchenkonzert zu singen, gäbe es vielleicht keine Kirchentourneen des beliebten Sängers.

CASTROP-RAUXEL

von Von Gabriele Regener

, 02.11.2011
Festliches Konzert mit Heino in St. Lambertus

Auf seiner Kirchentournee kommt Heino auch nach Castrop-Rauxel.

 So aber startet der blonde Barde bereits in der dritten Saison, tritt mit „Die Himmel rühmen“ in Gotteshäusern auf. Am 19. Januar kommt er in die Europastadt, in die St. Lambertuskirche in der Altstadt.

Dort hat der gebürtige Rheinländer gestern schon mal Probe gesessen im Kirchenschiff, hat einen Blick auf den Altarraum geworfen, wo zum festlichen Konzert die Instrumente wie Orgel und klassische Gitarre sowie das Gloria Quartett den stimmungsvollen Background zu Heinos Bariton bilden.„Es war an der Zeit zu beweisen, dass ich auch noch was Anderes drauf habe als die ,Schwarze Barbara‘ oder den ’Enzian‘“, scherzt der Sänger. Das ist ihm gelungen. Mit Werken von Mozart, Beethoven, Schubert und Tschaikowsky spricht Heino nicht nur seine treuen, alten Fans an, sondern dazu ein völlig anderes Publikum. „Und auch junge Leute“, sagt er erfreut. „Da kommt es vor, dass ein junges Mädchen nach dem Konzert zur mir kommt und sagt, wie sehr sie das Konzert begeistert hat. Denn eigentlich war sie nur als Begleitung für die Oma da.“

Ob jung oder alt, die Castrop-Rauxeler dürfen sich auf ein rund zweieinhalbstündiges Programm mit „Ich bete an die Macht der Liebe“, „Lobe den Herren“ oder „Ave Maria“ freuen. Nur für seine Ehefrau, die stets in einer der ersten Reihen sitzt, singt Heino „Das ist mein Lied nur für dich“. Spätestens, wenn zum Schluss des Konzerts „Großer Gott wir loben dich“ erklingt, ist wohl Gänsehaut angesagt bei den Besuchern. Heino ist angetan von Kirchen als Auftrittsort. „Klein, aber von besonders hoher Qualität“, lobt er diese Auftritte, die im starken Kontrast zu seinen Darbietungen vor einem Riesenpublikum in Zelten stehen. Der nahe Kontakt zum Publikum sei etwas Besonderes, so Heino, mit Applaus nach jedem Lied und „Standing Ovations“. Das lässt einen Künstler auch nach mehr als 50 Jahren auf der Bühne nicht kalt.   

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