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Frische Brötchen am Muttertag

CASTROP-RAUXEL Frische Brötchen am Muttertag? Wieso eigentlich nicht! Doch der Muttertag ist in diesem Jahr auch der Pfingstsonntag. Doch das Ladenschlussgesetz sieht an Pfingsten keinen Verkauf von Brötchen vor. Reiner Auffenberg von der Bäcker-Innung Ruhr setzt auf das Wort von Landeswirtschaftsministerin Christa Thoben. Brötchen hin oder her - Lesen Sie selbst.

von Von Peter Wulle

, 17.01.2008

Am Muttertag wird es frische Brötchen geben. "Die Landeswirtschaftsministerin Christa Thoben hat eine Ausnahmeregelung für den diesjährigen Pfingstsonntag versprochen. Ich gehe davon aus, dass Sie zu ihrem Wort steht", berichtet Reiner Auffenberg (Foto), der Obermeister der Bäcker-Innung Ruhr. Thomas Vieting hatte als Vorsitzender der CDU-Mittelstandsvereinigung in unserer gestrigen Ausgabe die Auswirkungen des neuen Ladenschlussgesetzes beklagt. Danach dürften die Bäckereien am ersten Pfingstfeiertag, der in diesem Jahr auch der Muttertag ist, keine Brötchen verkaufen.Mit zweierlei Maß gemessen

Generell kritisiert auch Auffenberg, dass in dem Ladenschlussgesetz mit zweierlei Maß gemessen wird. "Zur Proviantversorgung von Reisenden dürfen Tankstellen und Kioske frische Brötchen auch am Ostersonntag, am Pfingstsonntag und am ersten Weihnachtstag verkaufen. De facto ist es natürlich so, dass sich die Anwohner aus dem Umfeld dort ihre Brötchen holen", so Reiner Auffenberg. Ein Riesenproblem für seine Branche sieht er darin freilich nicht. "Wir reden ja eigentlich nur über zwei Verkaufstage an Ostern und Pfingsten. Am ersten Weihnachtstag öffnet ohnehin niemand. Und diese zwei Feiertage sind nicht entscheidend", meint der Obermeister aus Ickern und fügt als seine persönliche Meinung noch hinzu: "Einer Gesellschaft tut das auch mal gut, wenn an einem Tag die Geschäfte ruhen."Zusammenschlüsse der Innungen Die Zusammenschlüsse der Innungen gehen weiter. Der Bäcker-Innung Ruhr, zu der Dortmund, Bochum, Lünen, Herne und Castrop-Rauxel gehören, schließt sich in der nächsten Woche Hagen an.

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