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Gegen Verschleierung

CASTROP-RAUXEL "Für Aufklärung statt Verschleierung", betonen Gabriele Henke und Mechthild Kantus-Mattern, stünden sie. Die beiden Castrop-Rauxelerinnen wurden in der konstituierenden Sitzung der Bürgerinitiative gegen den geplanten Moschee-Bau einstimmig zu Sprecherinnen gewählt.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 01.12.2007

Ebenso einstimmig wurde der Name der Initiative beschlossen: "WIR Bürger in Castrop-Rauxel - Für Aufklärung statt Verschleierung". Dass rechte und linke verfassungsfeindliche Haltungen, Personen oder Organisationen von der Mitarbeit ausgeschlossen sind, ist eine Maxime der Initiative, die ein breites demokratisches Bündnis anstrebt.

Nicht gegen Gebetsräume

Henke und Kantus-Mattern: "Wir sprechen uns nicht gegen Gebetsräume aus, wohl aber gegen Moscheen." Moscheen seien nach Expertenmeinungen keine Sakralbauten wie Kirchen, sondern "Multifunktionshäuser", in denen oftmals "menschenrechtswidrige Denk- und Einstellungsmuster" reproduziert und stabilisiert würden. Als besonders problematisch, betonen Henke (61) und Kantus-Mattern (51), sähen sie die "Indoktrination unserer Migrantenkinder" in den Koranschulen an.

Aber auch die Geschlechtertrennung, die ungleiche Stellung der islamischen Frau sowie die Gehorsamskultur in der islamischen Erziehung seien mit unseren freiheitlichen Werten, der Schulverfassung und den Jugendhilfegesetzen nicht vereinbar. In der Integrationsdebatte im Rat der Stadt, so kritisieren die beiden Sprecherinnen, fehle eine kritische Auseinandersetzung mit dem Islam gänzlich. Ausführlich sei dagegen über die vielfältigen Probleme diskutiert worden, die mit der türkisch-muslimischen Zuwanderung entstanden seien.

30 Mitglieder

Die Initiative kündigt an, sich kritisch mit dem Islam, den türkisch-muslimischen Organisationen und der Integrationspolitik im Rat auseinander zu setzen. Der Gruppierung haben sich über 30 Bürger angeschlossen. abi

 

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