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Gutachten für 100 000 Euro

CASTROP-RAUXEL Knapp 100 000 Euro wird die Stadt in ein Verkehrsgutachten investieren. Es soll am 4. September von der rot-grünen Mehrheit im Haupt- und Finanzausschuss beschlossen werden und Auskünfte über Verkehrsbelastungen sowie die verbesserte Lenkung von Verkehrsströmen liefern.

von Von Peter Wulle

, 24.08.2007
Gutachten für 100 000 Euro

Für viel Geld soll der Verkehr in Castrop-Rauxel untersucht werden.

"Die letzte Verkehrsbetrachtung stammt aus dem Jahr 1991. Vieles hat sich verändert, ein neues Verkehrsmodell muss deshalb unbedingt her", sagt der Technische Beigeordnete Heiko Dobrindt und ergänzt: "Man muss die Verkehrszusammenhänge im Stadtgebiet kennen, um Handlungsgrundlagen entwickeln zu können." Es gehe darum, etwa hohe Verkehrsbelastungen in Wohnquartieren abzumildern oder verkehrliche Anbindungen zu optimieren, und so letztlich eine Verbesserung der Lebensqualität zu erzielen. Für die Erhebung von repräsentativen Daten sollen im Herbst 500 Haushalte in der Stadt zum Thema Verkehr befragt werden.

Alles Quatsch?

Bei CDU und FDP hält man das alles für Quatsch. CDU-Ratsmitglied Oliver Lind sagt: "Wir reden darüber, wo wir Buslinien-Angebote ausdünnen, und leisten uns einen Masterplan, der keinen Umsetzungswert hat und am Ende nur irgendwo abgeheftet wird." Von einer unnötigen Geldausgabe spricht auch Jürgen Adler von der FDP: "Ein Verkehrskonzept kann die Verwaltung auch selbst erstellen. So wird die Hälfte des Honorars dafür ausgegeben, dass externe Gutachter sich erstmal das Wissen erarbeiten, das in der Verwaltung schon vorhanden ist. Außerdem fehlt der einen Seite das Geld für die Kindergärten, so dass die Elternbeiträge erhöht werden, und auf der anderen Seite wird Geld rausgeschmissen.

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