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Hanglage am Scheitensberg

CASTROP-RAUXEL Wenn Karlheinz Friedrichs auf das freie Feld am Scheitensberg schaut, dann sieht er im Geiste dort schon bis zu 40 frei stehende Häuser in attraktiver Hanglage. 2009 allerdings wird es werden, bis die Grundstücke wirklich baureif sind.

von Von Peter Wulle

, 20.10.2007
Hanglage am Scheitensberg

Hier sollen 40 frei stehende Häuser mit Solar-Energie-Technik entstehen.

Noch hat es der Chef des Planungsamtes bei der knapp zwei Hektar großen Fläche zwischen der Marienstraße und dem katholischen Friedhof in Obercastrop mit einem "richtigen Landschaftsschutzgebiet" zu tun. "Es ist allerdings die einzige Fläche, die zuletzt im Gebietsentwicklungsplan als Allgemeiner Siedlungsbereich hinzugefügt wurde", erklärt Friedrichs. Deshalb, so fügt er hinzu, "dürfte es kein Problem sein, dass der Landschaftsschutz hier zurücktritt." Am Scheitensberg handele es sich "definitiv um die einzige Fläche im Stadtgebiet, wo man noch in den Freiraum geht."

Oberflächenwasser wird Schwerpunktthema Für den Technischen Beigeordneten Heiko Dobrindt ist die bauliche Qualität in dieser Lage von großer Bedeutung. "Wir haben erste Testentwürfe gemacht und werden diese nun in den Kunst- und Gestaltungsbeirat geben", sagt er. Die Entscheidung über das städtebauliche Konzept fällt am Ende der Stadtrat. Neben der gestalterischen gibt es aber auch eine technische Herausforderung. "Wegen der Hangsituation wird der Umgang mit dem Oberflächenwasser ein Schwerpunktthema sein", so Heiko Dobrindt.

Grundstückseigentümer sind am Scheitensberg neben der Stadt noch die Kirchengemeinde St. Lambertus und die Familie Vierhaus, die hier im Tausch mit dem Sportplatzgelände in Frohlinde ein Stück Land erhielt.

Ganz anders als an der Marienstraße ist die Situation an der Westhofenstraße auf Schwerin. Wer möchte, kann dort sofort bauen. In die noch ganz junge Solarsiedlung sind die ersten Familien vor wenigen Monaten eingezogen (wir berichteten), drei Häuser sind derzeit im Bau. "Insgesamt sind acht von 30 Grundstücken veräußert", informiert Karlheinz Friedrichs. Da darf also noch ein bisschen Werbung gemacht werden. Heiko Dobrindt allerdings ist sicher: "Je höher die Energiepreise werden, desto größer wird auch die Nachfrage." In der Solarsiedlung wird von Häuslebauern ein Standard gefordert, der unter dem eines Niedrigenergiehauses liegt.

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