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Hunderte Schüler besuchten erste Ausbildungsplatzbörse

"Handwerksberufe hautnah"

CASTROP-RAUXEL Unter der Überschrift "Handwerksberufe hautnah" hat am Freitag ein Netzwerk auf dem Gelände der Agora in Ickern die 1. Ausbildungsplatzbörse organisiert. Hunderte von Jugendlichen und mehrere Lehrer aus 13 Schulen in Castrop-Rauxel und Waltrop informierten sich über Hämmern, Schleifen, Rohre legen und vieles mehr.

von Von Michael Fritsch

, 16.04.2010
Hunderte Schüler besuchten erste Ausbildungsplatzbörse

Ann-Katrhin Melzner informierte über die Ausbildung zum Friedhofsgärtner und den Garten- und Landschaftsbau.

Am Ende ihres ausführlichen Informationsgesprächs war sich Chantal Sowade ziemlich sicher: "Ich glaube, ich könnte mir Chemikantin als Beruf vorstellen." Die Schülerin der Janusz-Korczak-Gesamtschule, die sich zusammen mit ihrer Freundin Laura Schneider am Informationsstand des Chemie-Unternehmens Rütgers über Ausbildungsgänge beraten ließ, gehörte Freitagmorgen mit zu den ersten Besuchern.

Mit der zentralen Botschaft, Jungen und Mädchen rechtzeitig vor dem Abschied aus dem Schulleben praxisnah in die Bandbreite der handwerklichen Berufe hineinschnuppern zu lassen, hatte ein Netzwerk aus Meisterbetrieben, Handwerkskammer, Wirtschaftsförderung, Arbeitsagentur, überbetriebliche Anbieter und Beratungsunternehmen eingeladen. "Handwerk hat goldenen Boden" - diese alte deutsche Lebensweisheit gelte nach wie vor, meinte auch Bürgermeister Johannes Beisenherz, bevor er sich - mit mäßigem Erfolg - an einem Nagelbalken von Dachdeckermeister Drath versuchte.

Derweil warb draußen, häufig dicht umlagert, der Stadtbetrieb EUV mit seinem Spezialfahrzeugen um Nachwuchs. Wie Ressortleiter Thorsten Werth-von Kampen erläuterte, habe sich neben dem KFZ-Bereich ein neuer Ausbildungsberuf "Rohr-, Kanal- und Industrieservice" herausgebildet.