Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Islamisches Pendant zu Agora

Anfrage der türkisch-islamischen Vereine

22.05.2007

Wie Bürgermeister Johannes Beisenherz unserer Zeitung bestätigte, handelt es sich dabei um eine Anfrage der beiden türkisch-islamischen Gebetsgemeinschaften an die Stadt. Mit dem Inhalt, dass die DiTiB-Gemeinden gerne an einem zentralen Standort ein Kulturzentrum mitsamt einer Moschee errichten möchten. «Etwa nach dem Muster des Kulturzentrums Agora», sagt Beisenherz. Für den Bürgermeister ein «wichtiger Ansatzpunkt in der Integrationsarbeit weiterzukommen». Im Wissen um die mögliche Brisanz dieses Themas, das bereits in den SPD-Ortsvereinen diskutiert wird, will Beisenherz im Vorfeld einer Entscheidung auch Fachleute mit ins Boot nehmen, so etwa das Europa-Dialog-Forum mit den Pfarrern Knipp und Klose. Und noch in dieser Woche, spätestens Anfang der kommenden Woche, will Beisenherz ein interfraktionelles Gespräch führen, um die anderen Fraktionen mit in die Pläne einzubinden, denen er positiv gegenübersteht. Kubilay Corbaci (Foto), Vorsitzender des Ausländerbeirats, erklärt: « Wir haben alle Pläne vorbereitet, warten jetzt auf die Stadt und darauf, dass sie uns ein geeignetes Grundstück vorschlägt.» Corbaci bestätigte, dass das Eon-Gelände in Habinghorst im Gespräch sei. Corbaci: «Ein solches Kultur-, Bildungs- und Religionszentrum wäre ein echtes Pilotprojekt, so etwas gibt es noch nicht». Zu den DitiB-Gemeinden in Ickern und auf Schwerin gehören jeweils 150 Mitglieder, plus deren Familien. Im Durchschnitt mal drei zu rechnen, sagt Corbaci. abi

Lesen Sie jetzt