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Jeder kann ein Held sein

HABINGHORST Großen Zuspruch fand das vierte "Save the planet"-Konzert bei Musikern und Zuschauer. So groß, dass das Festival an der Habinghorster Waldbühne wie schon im vergangenen Jahr auf zwei Tage ausgedehnt wurde.

von Von Miriam Tepel

, 20.08.2007

Elf Bands spielten ohne Gage, aber mit umso mehr Lautstärke. Die dröhnenden Bässe waren bereits von der nahe gelegenen Fridtjof-Nansen-Realschule an der Langen Straße aus zu hören.

"Save the planet scheint sich langsam etabliert zu haben", freute sich der Vorsitzende des gleichnamigen Vereins, Wolfgang Kahlert. So tummelten sich in den Abendstunden permanent rund 300 Menschen zwischen Waldbühne und Imbissbuden. Alleine am Freitag gingen 200 Liter Bier und 200 Würstchen über die Theke. Nach Angaben der Veranstalter wurde die Besucherzahl aus dem Vorjahr noch mal deutlich übertroffen. Denn Besuchern scheint das nach wie vor kostenlose Angebot gefallen zu haben. Bei ausgelassener Stimmung feierten zwar überwiegend Jugendliche unter sich, aber auch einige ältere Semester klatschten am Rand der Bühne im Takt zu Rock und Pop.

Nachwuchs-Plattform

"Save the planet" ist auch immer eine gute Plattform für Nachwuchsbands. "Turtle Beach" war nur eine von vier Musikgruppen aus Castrop-Rauxel. "The Socks" waren zum vierten Mal extra aus Hessen angereist und ernteten neben "Back Alley" den meisten Applaus für ihre Musik. Kahlert und seine Vereinskollegen möchten mit Hilfe der Konzerte die Besucher für ein bewusstes Leben sensibilisieren, auf ökologische Themen und Konsumalternativen aufmerksam machen. Deshalb richtete Kahlert seine Schlussworte direkt an die Besucher. Angelehnt an den Namen einer Gruppe aus Castrop-Rauxel, "No more heros" (dt. keine Helden mehr), stellte Kahlert fest: "Oh doch, es gibt noch Helden. Ihr seid meine. Jeder kann ein Held sein und einen kleinen Beitrag im Alltag leisten". Das Publikum reagierte mit Begeisterungsstürmen. Die Botschaft ist anscheinend angekommen.

 

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