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Kein Hungern in Schulen

CASTROP-RAUXEL Während der Bund sich anschickt, der Kinderarmut entgegenzusteuern und den so genannten Kinderzuschlag zu erhöhen, betonte die Erste Beigeordnete Petra Glöß am Freitag, dass "bei uns kein Kind in der Schule hungert." Dringlicheres Problem sei vielmehr die Schulbuchfinanzierung für Kinder von Hartz IV-Empfängern.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 17.08.2007
Kein Hungern in Schulen

Beigeordnete Petra Glöß: "Bei uns hungert in der Schule kein Kind."

Dafür wurde in Castrop-Rauxel eigens ein Bildungsfonds aufgelegt, der mit 30 000 Euro von Spendern gefüttert werden soll. Für dieses Jahr sind Beträge von 6000 Euro avisiert.

20 Prozent beziehen staatliche Transferleistungen

Von rund 700 aktuellen I-Männchen beziehen knapp 20 Prozent mit ihren Familien staatliche Transferleistungen nach dem SGB II. Der Chef der DGB-Region Emscher-Lippe, Josef Hülsdünker, erklärte unterdessen, dass eine "unsoziale Unternehmenssteuerreform und die Unterfinanzierung der Städte und Gemeinden dazu führen, dass die Bekämpfung der Kinderarmut als entscheidende sozialstaatliche Aufgabe nicht erfüllt werden kann".

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