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Kirchenchor öffnete die Herzen

DORF-RAUXEL Wenn in den Wohnungen Kerzen leuchten und wenn in den Kirchen wunderschöne, altbekannte Melodien erklingen, dann steht Weihnachten vor der Tür. So auch beim Konzert in der Heilig Kreuz-Kirche am vergangenen Wochenende. Chor und Solisten überzeugten nicht nur durch harmonische Brillanz.

10.12.2007

In der Heilig Kreuz-Kirche wurden am Sonntag knapp dreihundert Gästen die Herzen für das bevorstehende Fest geöffnet – mit einem Konzert, das sowohl qualitativ als auch durch die Vielfalt der musikalischen Facetten zu überzeugen wusste.„Du bist's, dem Ruhm und Ehre gebühret“ Ausführende waren der Kirchenchor Heilig Kreuz unter Leitung von Patricia Marczok, die Gesangssolisten Gisela König (Sopran) und Daniel Kasel (Tenor) und die Instrumentalisten Susann (Violine), Tarek (Klavier) und Jan El Kassar (Violine), Christiane Schröder (Cello), Thomas Wollny (Kontrabass) und Johannes Albers (Trompete). Beinahe alle Komponisten schufen Werke, die den besonderen klanglichen Glanz der Weihnacht in sich tragen. So konnte der Kirchenchor eine ganze Bandbreite an Kompositionen präsentieren. Gerade diese gelungene Mischung machte die musikalische Stunde für alle Anwesenden zu einem besonderen Erlebnis. Zu den Höhepunkten gehörten ohne Zweifel „Tröstet mein Volk“, bei dem der Chor durch ausgezeichnete Dynamik und harmonische Brillanz beeindruckte, und Haydns wundervolles Werk „Du bist's, dem Ruhm und Ehre gebühret“.Durchdringende, wohlklingende und äußerst professionelle Stimme Die Solisten fügten sich ausgezeichnet in das positive Gesamtbild ein: Susann El Kassar präsentierte den 2. Satz der Violinsonate a-Moll von Bach wie gewohnt auf sehr hohem Niveau, Sopranistin Gisela König entfaltete ihre durchdringende, wohlklingende und äußerst professionelle Stimme besonders bei Haydns Arie „Ein Magd, ein Dienerin“ und Johannes Albers erzeugte klare, harmonische Melodiefolgen bei dem berühmten Weihnachtslied „Tochter Zion“. Besonders gespannt erwarteten aber viele in der Kirche den Soloauftritt von Daniel Kasel, seit vielen Jahren Mitglied des Chores und seit einiger Zeit zunehmend als Solist in verschiedenen Projekten aktiv: Souverän, klanglich ausgezeichnet und mit einer bemerkenswert weichen, aber gleichzeitig glänzenden Stimme präsentierte er „Die Hirten“ von Cornelius. Am Ende des gelungenen Konzertes bedankte sich das Publikum mit stehenden Ovationen.

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