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Kurztherapie zum Auftakt der Frauenkulturtage

CASTROP-RAUXEL Die Lebensentwürfe von Frauen haben sich gewandelt, ganz ohne Frage. Selbstbewussten Frauen von heute gelingt das Management von Familie und Beruf viel eher als ihren Müttern oder Großmüttern. Trotzdem, betonte die städtische Gleichstellungsbeauftragte Ingegard Pier, sind Frauen noch immer meilenweit von Gleichberechtigung entfernt.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 10.03.2008
Kurztherapie zum Auftakt der Frauenkulturtage

Gleichstellungsbeauftragte Ingegard Pier und Bürgermeister Johannes Beisenherz eröffneten die Frauenkulturtage

Viele kleine mutige Schritte, erklärte Pier bei der Auftaktveranstaltung zu den 19. Frauenkulturtagen im proppevollen kleinen Saal von Semi Secco, seien weiterhin nötig, damit Frauen die Anerkennung bekämen, die sie verdienten. "Zeig', was in Dir steckt", so das diesjährige Leitthema, soll Frauen bestärken, ihre Rechte weiter mit Nachdruck einzufordern.

Wie man das wunderbar mit weiblichem Charme, Einfühlungsvermögen und der Axt als Werkzeug bewerkstelligen kann, zeigte das Essener Duo "Glanz und Gloooria" bei der viel beklatschten Eröffnungsveranstaltung selbstverständlich todernst gemeint auf.

Jede Menge spontane Lacher geerntet

Mit ihrem Programm "Fettnäpfchen statt Cremetöpfchen" ernteten Hilde Feld (Gesang) und Barbara Habig (Gitarre) jede Menge spontaner Lacher und machten dank der vielen Wiedererkennungseffekte richtig gute Laune. Solidarität dank mancher Gemeinheit, aber auch dank der Fähigkeit, sich selbst auf die Schippe zu nehmen.

Mit der Verpflichtung des Duos haben Ingegard Pier und Jeannette Hilgert, denen Bürgermeister Johannes Beisenherz für das Weben des vielfältigen Kulturtage-Programms herzlich dankte, einen wahren Glücksgriff getan. "Jaja, wenn wir einmal alt wär'n und hätten das Gefühl, dass du tot bist, bevor du stirbst, dann wird es Zeit, dass du lebendig wirst." Die Kurztherapie im Semi Secco war gelungen.

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