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Lindenschule feiert ihren Anbau

FROHLINDE Bunt ist er, fröhlich wirkt er: Ihren neuen Anbau haben die Lindenschüler pünktlich zu Beginn des Schuljahres bezogen.

von Von Julia Grunschel

, 29.08.2007
Lindenschule feiert ihren Anbau

Der Anbau der Lindenschule.

Endlich haben sie viel Platz, die 176 Lindenschüler! Pünktlich zum Schuljahresbeginn haben sie den neuen Anbau zur Westricher Straße beziehen können. Gestern übergab die Erste Beigeordnete Petra Glöß ihn offiziell an die Schulgemeinschaft.

Was lange währt, wird endlich gut. Davon kann Rektorin Renate Netthöfel ein Lied singen. Seit 1983 unterrichtet sie an der Schule. Schon damals platzte das Gebäude aus allen Nähten. „Die Schule war doch nur auf Einzügigkeit ausgerichtet“, sagt Renate Netthöfel, die seit 1998 Schulleiterin ist. Mit zwei neuen Klassenräumen, die im Jahr 1991 folgten, war die Anderthalbzügigkeit perfekt. „Aber durch die Neubaugebiete kamen immer noch mehr Kinder“, erinnert sich Netthövel. Für die Zweizügigkeit musste entsprechender Platz geschaffen werden.

Bibliothek in Arbeit

Nachdem der Rat Ende 2005 grünes Licht gegeben hatte, konnte der von Architekt Christoph Bolenz geplante dreistöckige Anbau ab den Sommerferien 2006 realisiert werden. Entstanden sind im Untergeschoss Räume für das Betreuungsprogramm „von acht bis eins“, an dem zurzeit 44 Kinder teilnehmen. Außerdem beherbergt das mit warmen Farben abgesetzte Gebäude drei Klassenräume, einen Mehrzweckraum, der als Musikraum genutzt wird, ein neues Lehrerzimmer und einen Computerraum. Auch im Altbau hat sich etwas getan. Hier wurden die Toiletten erneuert, ein Rektorzimmer und ein Sekretariat eingerichtet. „Außerdem entsteht noch eine Bibliothek“, kündigt Netthöfel an.

1,6 Mio. Euro investiert

In den Bau hat die Stadt 1 656 000 Euro investiert. Landesmittel konnten nicht bezogen werden, da die Lindenschule keine offene Ganztagsschule ist. „Mit Blick auf den Schulentwicklungsplan muss man sagen, dass die Arbeiten fast ein wenig zu spät gekommen sind. Bis 2010/2011 ist eine Zweizügigkeit gegeben, aber dann wird‘s knapp“, schätzt Petra Glöß. Scherzhaft appellierte sie daher an die Frohlinder, für Nachwuchs zu sorgen. „Nimmt man die Bevölkerungszahlen vom 31.12.2006, wird das ganz deutlich. In Frohlinde gab es da 36 Dreijährige, 22 Zweijährige und 28 Einjährige.“

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