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Luftreinhalteplan kommt 2008

CASTROP-RAUXEL Bis zum Frühjahr 2008 soll der Luftreinhalteplan Ruhrgebiet-Mitte stehen. Die Gespräche gehen voran.

23.08.2007

Vertreter der Städte Castrop-Rauxel, Bottrop, Gelsenkirchen, Gladbeck, Herten und Recklinghausen trafen sich am Dienstag unter der Regie des Immissionsschutzdezernates der Bezirksregierung Münster bei der Industrie- und Handelskammer in Gelsenkirchen, um die Aufstellung des Luftreinhalteplanes für den mittleren Teil des Ruhrgebietes weiterzuführen.

Umweltzonen

In Bottrop (Peterstraße) und Gelsenkirchen (Kurt-Schumacher-Straße) sind bereits jetzt die Grenzwerte für Feinstaub erreicht. Luftverschmutzungen aber machen bekanntlich nicht an Stadtgrenzen halt. Daher soll es einen übergreifenden Luftreinhalteplan Ruhrgebiet-Mitte geben. In diesem Plan werden laut Bezirksregierung alle Vorschläge enthalten sein, um Immissionen zu verringern. In besonders stark betroffenen Bereichen könnten Verkehrsbeschränkungen in Form von Umweltzonen vorgegeben werden.

Die Bezirksregierung Münster und das Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV) wollen bis zum Herbst alle Messdaten aus den einzelnen Städten und die Daten aus Verkehrszählungen auswerten und daraus eine Gesamtbelastungskarte fertigen. Danach erfolgt eine Ursachenanalyse, die gemeinsam mit den betroffenen Städten bewertet wird und zu Konsequenzen führt, die in den Plan einfließen.

Bürgerinformation

Bis zum Frühjahr 2008 will die Bezirksregierung den Entwurf des Luftreinhalteplans Ruhrgebiet-Mitte den Räten der Städte vorstellen und mit ihnen abstimmen. Vor Inkrafttreten wird der Plan der Öffentlichkeit präsentiert und in den betroffenen Städten öffentlich ausgelegt, damit sich die Bürger informieren und Anregungen beisteuern können. Mit dem Luftreinhalteplan soll den Bürgern der Ruhrgebiets-Städte mehr Lebensqualität geboten werden.

 Zur Projektgruppe gehören u.a. der Kreis Recklinghausen, die Kreishandwerkerschaft, Umweltverbände, der Verkehrsverband Rhein-Ruhr sowie Verkehrsbehörden und der Regionalverband Ruhrgebiet (RVR).

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