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Modernes Schülermagazin

CASTROP-RAUXEL Die klassische Schülerzeitung bestand früher aus Artikeln rund um die eigene Schule. Schüler schreiben, Schüler lesen. Heute kommt eine Schülerzeitung als modernes Jugendmagazin daher - wie die Fridtjof-Nansen-Realschule beweist.

von Von Daniel Sczekalla

, 06.03.2008
Modernes Schülermagazin

Rebecca Elsner, Nico Stockhausen, Lisa Spitzbarth und Bianca Dunschen (v.l.) arbeiten am Jugendmagazin "Re@ality" - unterstützt werden sie von Mediengestalter Carlo Müller und Nadine Sinagowitz (hinten).

Als Endprodukt der im vergangenen Jahr gegründeten Arbeitsgemeinschaft "Standortmarketing" kommt bald das erste Exemplar heraus. Die "Re@lity" widmet sich Themen wie Sport und Freizeit, aber auch Politik, Bildung und Arbeit.

Netzwerke knüpfen

Alle Ideen kommen von den Schülern, die selbst recherchieren, interviewen und fotografieren. Doch soll das Magazin nicht nur an der eigenen Schule verkauft werden, sondern auch an vielen anderen Schulen, Jugendzentren und dem Berufskolleg in Castrop-Rauxel.

"Wichtig ist mir persönlich, dass die Jugendlichen ihre Stadt und die Möglichkeiten, die sich ihnen auch beruflich hier bieten, besser kennen lernen", erklärt Jan Dirk Rowold, Lehrer und Betreuer der AG und fügt an: "Netzwerke knüpfen nennt man das heute wohl."

Die Redaktion besteht bis jetzt aus 15 Mitgliedern der neunten und zehnten Klasse. "Ich hatte eigentlich nie vor, etwas im journalistischen Bereich zu machen, aber die Arbeit macht mir wirklich Spaß", erzählt Chefredakteurin Rebecca Elsner.

Heft erscheint im April

Unterstützt wird das Projekt von der Ruhrstadt Medien AG aus Castrop-Rauxel. Mediendesignerin Nadine Sinagowitz steht den Schülern zur Seite bei Fragen der Layoutgestaltung und der Umsetzung. Das erste Magazin, mit einer geplanten Auflage von 3000 Exemplaren wird vor-aussichtlich in den nächsten Ferien gedruckt und soll im April diesen Jahres erscheinen. Die geplanten vier Ausgaben, die pro Jahr heraus gebracht werden sollen, werden durch Anzeigen finanziert. "Es ist außerdem eine gute Chance für die Schüler, berufliche Einblicke zu bekommen", befürwortet Rowold sein Projekt. Die erste Ausgabe soll noch kostenlos erscheinen, doch dann soll sich das "Re@lity"Magazin über einen kleinen Preis selbst finanzieren.

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