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Moschee nicht auf den Ascheplatz

CASTROP-RAUXEL Keine Moschee auf dem Ascheplatz am Stadtmittelpunkt: „Die DiTiB-Gemeinden haben kein Interesse an diesem Standort. Generell kommen Sportplatzflächen nicht in Frage“, erklärte Kubilay Corbaci gestern gegenüber unserer Zeitung.

von Von Peter Wulle

, 04.10.2007
Moschee nicht auf den Ascheplatz

Kubilay Corbaci.

Der Vorsitzende des Integrationsrates hofft mit dieser Feststellung, die aufgekommene Diskussion um einen eventuellen Moschee-Bau auf dem Nebenplatz des Stadions an der Bahnhofstraße beenden zu können. In den islamischen Gemeinden auf Schwerin und in Ickern sei bisher überhaupt noch nicht über einen Standort geredet worden. „Wir haben bisher nur den Wunsch nach einem Standort in der geographischen Mitte zwischen den beiden Gemeinden geäußert“, wiederholte Corbaci.Reine Männerveranstaltung? Inwieweit und wo konkret dies möglich sein kann, solle ja in dem von Bürgermeister Johannes Beisenherz angestoßenen Beirat überlegt werden, der am 27. Oktober erstmals zusammentritt. Dass zur Mitarbeit in diesem Beirat fast ausschließlich Männer eingeladen wurden, wie die CDU kritisch anmerkte, erklärt Corbaci so: „Ich kann nun wirklich nichts dafür, dass die Vorsitzenden der Ratsfraktionen alles Männer sind.“ Selbstverständlich könnten als Vertreter der Parteien auch Frauen in das Gremium entsandt werden.

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