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Neuer Stadtsternkönig heißt Karlheinz Rauhut

HABINGHORST Karlheinz Rauhut ist der neue König der Sterne, also der beste Schütze der Stadt. Ermittelt beim jährlichen Stadtsternschießen, das diesmal die Schützengeilde Habinghorst ausrichtete.

von Von Miriam Tepel

, 05.08.2007

Rund 100 Schützen aus den Vereinen ABSV Henrichenburg, BSV Obercastrop, Sportschützen Obercastrop, ABSV Obercastrop, BSV Rauxel Bahnhofs, Schützengilde Ickern und Habinghorst traten an, um ihr Können am Schießstand zu zeigen und den Titel für ihren Verein zu holen. Gefragt waren eine ruhige Hand am Lauf und ein scharfes Auge beim Zielen.

Neun Anwärter

Im Stechen waren es dann nur noch neun Thronanwärter aus dem BSV Obercastrop und der Schützengilde Habinghorst. Zwischen ihnen und der Königswürde standen nur noch drei kleine Tonsterne, die aus einem in 15 Meter entfernten Holkasten geschossen werden mussten. "Eine ganz schön knappe Kiste", so der 1. Vorsitzende der Gilde Habinghorst, Dr. Johann Müller, wurde es zwischen den Habinghorstern Karlheinz Rauhut und seinem Vereinskollegen Ingo Oppermann. Doch Oppermann setzte seinen dritten Schuss in den Sand. Rauhut nutzte die Chance, er visierte an und traf auch den dritten Stern. Vorsitzender Müller konnte nach acht Stunden spannendem Wettkampf seinen Schützen erfreut die doppelte Königswürde verleihen.

Dominik Wolf wurde zum dritten Mal in Folge interner Sternkönig der Schützengilde Habinghorst, und Gildenschießwart Karlheinz Rauhut Stadtsternkönig. Das Gästeschießen konnte Sebastian Koci gegen Ulrike Schichta für sich entscheiden. Hoheit Rauhut bedankte sich bei der Frauengruppe des Vereins: "Die machen hier die richtige Maloche hinter den Kulissen."

Nachwuchs-Probleme

Damit die künftigen Stadtsternkönige wieder aus der Schützengilde Habinghorst kommen können, muss der Verein dringend Nachwuchs anwerben. "Ein permanentes Thema bei uns", so Müller. Und doch gibt es auch Grund zur Freude. Die Bogenschützen der 4. Kompanie haben ihre Mitgliederzahl seit dem großen Erfolg ihres Schützlings Christian Spura von 26 auf 52 verdoppelt. Spura war Ende Juli mit seinem Compound-Bogen bei den Deutschen Feldbogen-Meisterschaft angetreten. Ein weiterer Grund für die Habinghorster, mit ihren Brüdervereinen bis zum späten Abend zu feiern.  

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