Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Nokia-Schließung trifft auch Pendler

CASTROP-RAUXEL Auch Castrop-Rauxeler sind aller Voraussicht nach von der Schließung des Nokia-Werks in Bochum betroffen. Die Arbeitslosigkeit wird vermutlich steigen. Auch das Zeitarbeits-Unternehmen Randstad mit der hiesigen Agentur sitzt mit im Boot. Dies und was MdB Frank Schwabe zu der möglichen Schließung in Bochum sagt, lesen Sie hier.

von Von Peter Wulle

, 16.01.2008

Die Bochumer Niederlassung des Zeitarbeits-Unternehmens Randstad, zu der die hiesige Agentur für Arbeit immer wieder Arbeitsuchende vermittelt, stellte Nokia permanent 400 bis 500 Mitarbeiter zur Verfügung. Randstad hatte sogar eine ständige Präsenz in dem Nokia-Werk. "Dieses In-House-Projekt", so erklärte Randstad-Sprecherin Petra Timm gegenüber unserer Zeitung, "ist mit der Werksschließung beendet. Das trifft die Niederlassung Bochum sehr."Auch Castrop-Rauxeler betroffen

Andreas Tiemann von der Arbeitsagentur sagte auf Anfrage: "Es ist zu vermuten, dass auch Castrop-Rauxeler betroffen sind. Wir sind da am Ball, können aber das Ausmaß nicht beziffern."

Bundestagsmitglied Frank Schwabe (SPD) forderte umgehend, dass alle Förderrichtlinien dahingehend überprüft werden, ob solche Unternehmen Steuergelder bekommen. Die Vergabe öffentlicher Gelder solle mit einer Rückzahlungspflicht bei Demontage der Produktionsstätte verknüpft werden.

Lesen Sie jetzt