Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Optimismus bei der regionalen Wirtschaft

CASTROP-RAUXEL Der Aufschwung geht weiter: Die Industrie- und Handelskammer (IHK) prognostiziert ein, wenn auch vorsichtiges, Wachstum. Karl-Friedrich Schulte-Uebbing und Hans Dieler

03.01.2008
Optimismus bei der regionalen Wirtschaft

„Das neue Jahr beginnt gut“, da sind sich der Präsident und der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen, Hans Dieler und Karl-Friedrich Schulte-Uebbing (Foto), sicher. „Der Aufschwung geht weiter, wenn auch gedämpft“, geben sich die Spitzenvertreter der regionalen Wirtschaft insgesamt optimistisch.Wachstum von 1,7 Prozent gegenüber 2,6 Prozent in 2007 Mit einem Wachstum von 1,7 Prozent gegenüber 2,6 Prozent in 2007 rechnet die IHK Nord Westfalen in 2008, das im Bezirk durch drei Eckdaten besonders markiert wird: Ein Plus von mehr als 15 000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten innerhalb von nur einem Jahr, ein als sicher geltender neuer Exportrekord von über 16 Milliarden Euro sowie ein Zuwachs von über 14 Prozent bei den neu eingetragenen Lehrstellen, deren absolute Zahl nur knapp unter 11 000 bleibt. Für 2008 geht die IHK von einer nachlassenden Konjunktur aus. Vieles werde davon abhängen, ob die zu erwartende Normalisierung des Exportgeschäftes durch Investitionen im Inland und durch ein Anspringen des privaten Konsums ausgeglichen werden können. Die Arbeitslosenzahlen seien im Schnitt um 20, mancherorts sogar um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken, unterstreicht die IHK die Entwicklung und rät der Politik dringend davon ab, „eine Rolle rückwärts am Arbeitsmarkt einzuleiten, kaum dass die Dürrejahre überwunden scheinen“. Stattdessen solle die Zeit des Wachstums für weitere Reformen genutzt werden, die nicht nur die Unternehmen, sondern auch die Volkswirtschaft insgesamt global wettbewerbsfähig halten.

Lesen Sie jetzt