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Rütgers: Triton sichert Engagement zu

RAUXEL Aufatmen bei Rütgers: Finanzinvestor Triton, der neue Eigentümer der Chemicals GmbH, versicherte in einem Schreiben an den Betriebsrat, dass man an einem langfristigen Engagement interessiert sei.

von Von Peter Wulle

, 06.12.2007

Innerhalb von nur 24 Stunden hatte der Betriebsratsvorsitzende Gerd Morawec  Antworten auf seine auch über die Presse formulierten Forderungen und Fragen erhalten. Erleichtert konnte er den 450 Teilnehmern der Belegschaftsversammlung davon berichten. Dass in den nächsten fünf Jahren kein Weiterverkauf erfolgen soll, wurde mit großer Erleichterung zur Kenntnis genommen.

Keine Heuschrecke

„Triton wird auch keine Verschuldung tätigen, um seinen Aktionären eine Dividende zu zahlen. Das unterscheidet das Unternehmen dann von einer Heuschrecke“, berichtete Morawec. Genauso konnte er verkünden, dass die Zukunftsvereinbarung, die bis 2014 unter anderem betriebsbedingte Kündigungen ausschließt, wesentlicher Bestandteil des Kaufvertrages und damit einklagbar ist.     Auch die Unterstützung der wertsteigernden Investitionspläne des Managements werde zugesagt. „Das alles sind klare Erklärungen. Die Mitarbeiter“, so stellte Morawec am Ende fest, „sind nicht zufrieden, aber zuversichtlich nach Hause gegangen. Es hat sich gezeigt, dass die Zukunftsvereinbarung ein Goldklumpen ist.“   

Klarstellungen

„Durch den Druck, den wir durch unsere Äußerungen erzeugt haben, sind die Klarstellungen, die wir unbedingt vor der entscheidenden Sitzung des Evonik-Aufsichtsrates haben wollten, erfolgt“, sagte Norbert Römer als Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der Chemicals. Ob man wirklich „in gute Hände“ gegeben worden sei, sei nach wie vor offen. „Aber“ sagt Römer, „wir blicken zuversichtlicher in die Zukunft und bieten Triton unsere sozialpartnerschaftliche Mitarbeit an.“   Wie bekannt wurde, scheidet Chemicals-Chef Dr. Heinz Rzehak zum Jahresende aus. „Auf eigenen Wunsch“, wie es heißt.

  

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