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Rütgers hofft auf viel Pech

RAUXEL Weltweit wird immer mehr Aluminium produziert. Das ist gut für die Rütgers Chemicals. Und ihre 550 Beschäftigten. Denn so lange die Branche wächst, ist auch das Pech des Teerverwerters gefragt. Als Elektrodenbindemittel in der Aluminiumproduktion ist es unentbehrlich

von Von Peter Wulle

, 02.01.2008
Rütgers hofft auf viel Pech

Mit guten Wachstumsaussichten startet man also an der Kekuléstraße ins Jahr 2008. Dank der „Renaissance der Teerchemie“, von der der zum Jahresende ausgeschiedene Vorstandsvorsitzende Dr. Heinz Rzehak immer gesprochen hat, setzt man bei Rütgers auf ein langfristiges Engagement des neuen Eigentümers Triton. Der Finanzinvestor setze auf „Unternehmen in deutschsprachigen und nordischen Ländern Europas mit signifikantem Entwicklungspotenzial“, heißt es in dem aktuellen Mitarbeitermagazin der Rütgers Chemicals.Weltweit Nummer 2 bei Teerverarbeitung „Ich bin überzeugt“, äußert darin Dr. Heinz Rzehak, „dass unser Unternehmen dem neuen Eigentümer viel Freude bereiten wird.“ Die zur Belieferung der Aluminiummärkte in China, Russland und Kanada notwendigen Teermengen seien durch langfristige Verträge gesichert. Die Chemicals sei weltweit die Nummer zwei bei der Teerverarbeitung und -verwertung und in Europa klarer Marktführer. Diese Position im Markt und die Wachstumschancen in Asien, Brasilien und Russland mache das Unternehmen für den Finanzinvestor so interessant. Für 2008 kündigt Frank Böttcher aus der Unternehmensführung weitere Umstrukturierungen an. „Die interne Prozessoptimierung steht als wichtiger Erfolgsfaktor ganz oben auf der Agenda“, erklärt er und appelliert an die Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter, die auch neue Ideen einbringen sollen.

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