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Schwachstellen aufzeigen

CASTROP-RAUXEL Thermografieaktion, die fünfte: Nach 2002, 2003, 2005 und 2006 bieten Energieberatung der Verbraucherzentrale und Stadtbetrieb EUV jetzt wieder Hausbesitzern die Möglichkeit, Schwachstellen auf die Schliche zu kommen.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 11.12.2007

Und wieder wird die Wärmebildkamera eines Castrop-Rauxeler Ingenieurbüros eingesetzt, um Wärmebrücken und Schimmelecken zu entlarven und den Grund für hohe Energiekosten kennen zu lernen. "Schimmelecken sind kalte Ecken" ist die fünfte Aktion überschrieben.

Die Wärmebildkamera wird dabei sowohl von außen als auch von innen eingesetzt, buchbar ist ein solcher Check ausschließlich in Kombination mit einer Vor-Ort-Energieberatung der Experten der Verbraucherzentrale. Energieberaterin Rita Maria Jünnemann: "Bei rund 200 Bürgern haben wir in den vergangenen Jahren thermografiert." Die mit der Kamera gewonnenen Erkenntnisse dienten vor allem der visuellen Unterstützung, im Beratungsgespräch gehe es um individuelle Lösungsansätze. Thorsten Werth-von Kampen, Ressortleiter Umweltschutz beim Stadtbetrieb EUV, ist jedenfalls neugierig auf die Auswertung der "Wärmebilder" seines Hauses. Das aus dem Jahr 1957 stammt und noch nicht wärmegedämmt ist. Wie bei den Thermografieaktionen üblich, geht ein bekannter Castrop-Rauxeler mit gutem Beispiel voran. Wie Ex-Bürgermeister Nils Kruse, Bürgermeister Johannes Beisenherz oder die stellvertretende Bürgermeisterin Eva Steininger-Bludau im vergangenen Jahr. Die Preise fürs Mitmachen bei der Aktion gelten dabei als ausgesprochen günstig, das private Anheuern von Experten ist ungleich teurer.

Vier bis sechs Außenaufnahmen in den Nachtstunden inkl. Tageslicht-Digitalaufnahme kosten 120 Euro, eine entsprechende Anzahl Innenaufnahmen gibt es für 150 Euro. Das Paket kostet 220 Euro. Bei der Übergabe der Ergebnisse und der Beratung durch die Verbraucherzentrale werden dann 50 Euro fällig.

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