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Sich verlassen

CASTROP-RAUXEL Mit einer ungewöhnlichen Plakataktion wirbt die evangelische Paulus-Gemeinde in den Schaufenstern einzelner Geschäfte in der Stadt. RN-Redakteurin Julia Grunschel fragte die beiden Pfarrer Martin Pogorzelski und Hans-Jürgen Knipp, was es damit auf sich hat.

von Von Julia Grunschel

, 10.10.2007
Sich verlassen

Pfarrer Hans-Jürgen Knipp (l.) und Pfarrer Martin Pogorzelski.

Verlassen. Sich verlassen. Das sind die einzigen Wörter, die auf den Plakaten zu lesen waren. Auf was sollen sie den Betrachter neugierig machen?Pogorzelski:Auf die Castroper Abende 2007, die vom 22. bis zum 27. Oktober in unserer Gemeinde stattfinden.

Castroper Abende. Gab es das schon einmal und was steckt dahinter?Knipp: In dieser Form gab es das nicht. In einer Woche wollen wir kompakt Fragen und Grundthemen des christlichen Glaubens ansprechen und ein Profil erarbeiten.

Was passiert nach dem Tod?

Welche Fragen werden denn zum Beispiel thematisiert?Pogorzelski: Wann erlebe ich mein Leben als sinnvoll? Wie kann ich Gottes Wirklichkeit erfahren? Was passiert, wenn wir gestorben sind? Welche Bedeutung hat Jesus heute für unser Leben?

Sind das Fragen, die Ihnen immer wieder begegnen?Pogorzelski: Ja, genau. Diese Fragen hören wir zu verschiedenen Anlässen.

An wen richten sich die Castroper Abende?Knipp: An alle Interessierten, die Informations- und Gesprächsbedarf haben. Aber vor allem wollen wir auch Leute ansprechen, die wir mit den bisherigen Veranstaltungen in unserer Gemeinde nicht erreichen.

Themen ergeben sich

Hat jeder Abend ein bestimmtes Thema?Pogorzelski: Nein, das wird sich erst im Laufe der Woche ergeben. Aber an jedem Abend gibt es eine Einleitung durch Pfarrer Hans-Jürgen Jaworski aus Herne.

Warum haben Sie ihn dafür ausgewählt?Knipp: Weil er ein alter Bekannter und guter Kollege aus dem Kirchenkreis ist, der in unserer Gemeinde schon bekannt ist. Außerdem hat er eine bestimmte Fähigkeit, Menschen anzusprechen, die noch distanziert zum Glauben sind.

Gibt es die Möglichkeit, die Glaubensgespräche nach den Abenden zu vertiefen?Pogorzelski: Ja, beim Glaubenskurs Anfang 2008. Das ist eine Art Konfirmationsunterricht für Erwachsene, den wir in einem geschlosseneren Rahmen für acht bis zwölf Leute anbieten.

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