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Stadtbetrieb setzte in Zukunft auf Elektro-Räder

Netzwerk Ruhrmobil-E

CASTROP-RAUXEL Das Elektroauto kommt - irgendwann. Das Elektrofahrrad will der EUV schon in diesem Sommer einführen. Der Stadtbetrieb ist gerade Mitglied des Bochumer Netzwerks Ruhrmobil-E geworden. Elektrische Mobilität haben die sich auf die Fahnen geschrieben.

von Von Peter Wulle

, 16.04.2010

"Für uns ist es sehr interessant, da dabei zu sein. Wir haben einen Fuhrpark mit gut 80 Fahrzeugen und sind deshalb besonders gefordert, uns für die Zukunft aufzustellen", sagt EUV-Chef Michael Werner. Es stehe ja fest, dass sich die Mobilität in den nächsten Jahren vom Kraftstoff wegbewegen werde.

Dass man möglichst viele Bürger in diesem Jahr schon mal an der Radstation am Hauptbahnhof in Rauxel aufs Elektrofahrrad umsteigen lassen möchte, hat auch mit der Bewerbung als InnovationCity Ruhr zu tun.   "Dazu passt das Projekt ideal. Für den Wettbewerbsbeitrag bündeln wir derzeit alle Kräfte. Aber auch, wenn wir am Ende nicht die Öko-Stadt des Ruhrgebiets werden, wird nichts von dem verloren gehen, was wir investieren.Maßnahmen zum Klimaschutz ausbauen Zielsetzung der Stadt Castrop-Rauxel ist es ja ohnehin, die Maßnahmen zum Klimaschutz auszubauen und zu intensivieren", erklärt der EUV-Umweltexperte Thorsten Werth-von Kampen.

Die E-Bikes, die der Bochumer Jungunternehmer Daniel Backwinkler für den EUV umrüsten wird, können problemlos an der 2008 installierten Solartankstelle des EUV am Westring tanken.Akku liefert Strom für 30 bis 60 Kilometer Ein Akku für ein Elektrofahrrad liefert Strom für 30 bis 60 Kilometer, je nachdem wie stark der Elektromotor beansprucht wird. 500 Euro und mehr kostet ein Akku und ist damit die kostspieligste Komponente des E-Bikes.

"Man muss weiterhin wie gewohnt treten", erklärt Backwinkel, "der Motor erleichtert aber die Sache." Manche Fahrt zur Arbeit lässt sich also auch mit elegantem Outfit oder Anzugjacke erledigen. Ins Schwitzen kommt nur die Batterie.