Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Tannenbäume sehr gefragt

16.12.2007

Castrop-Rauxel Es piekste und grünte mächtig am Samstag in unserer Stadt. Offensichtlich der Tag, an dem viele Bürger zuschlugen beim Kauf eines Weihnachtsbaumes fürs Fest. Restlos zufriedene Gesichter gab's schon am Mittag am Center Pöppinghausen, in St. Josef und bei Herz Jesu.

Beim Verein zum Erhalt von Jugend- und Kulturarbeit in Pöppinghausen und in den beiden katholischen Habinghorster und Rauxeler Kirchengemeinden war der traditionelle Christbaumverkauf für den guten Zweck angesagt. Der Erlös, der Samstag eingefahren werden konnte, wird in die Jugendarbeit gesteckt.

"Wir sind gut zufrieden", bilanzierte Heinz Müller am Center. 30 Bäume hatte das Team zum Verkauf angeboten, lediglich zwei Bäume waren am Mittag noch übrig. Viel verdienen lässt sich bei der Aktion am Center freilich nicht, vielmehr dient die alljährliche Aktion dazu, das Gemeinschaftsgefühl in "Poppen-City" ein bisschen zu stärken.

Die Pöppinghausener ließen sich Glühwein, Lumumba, Würstchen, Waffeln und die selbstgeräucherten Forellen so gut schmecken, dass Center-Chef Sepp Goerke noch für Bratwurst-Nachschub sorgen musste.

Die Habinghorster in St. Josef, seit knapp 20 Jahren bei der Weihnachtsbaumaktion am Start, haben am Samstag vor einer Woche selbst Hand angelegt und 200 Bäume in Bigge-Olsberg geschlagen. "Immer beim gleichen Bauern, ist halt ein bisschen familiär inzwischen", erzählt Markus Wollner, der Vater der Nepal-Kids, der sich auch sonst in St. Josef engagiert. Dank der Hinweisschilder, an denen es in den Vorjahren haperte, haben die Tannenbaumkäufer diesmal auch den Weg zum Kirchhof gefunden.

In Herz Jesu herrschte ebenfalls eitel Sonnenschein. Zum ersten Mal ist dort ein Bringdienst angeboten worden. Mittags war schon die sechste Tour mit einer Wagenladung voll mit Nordmanntannen und Fichten gefahren worden. Knapp 100 Weihnachtsbäume waren an die Frau und an den Mann gebracht worden, "es hätten auch 120 sein können", sagt Elisabeth Heyden vom Helferkreis. So groß sei die Nachfrage gewesen.

Vielleicht gibt's da auch eine Angebotslücke. Denn eins haben die Weihnachtsbaumverkäufer festmachen können: Sie hatten auch enormen Zuspruch aus den anderen Stadtteilen, von Bürgern, die gerne ihre Bäume bei Organisationen kaufen, die das Geld sinnstiftend einsetzen. Auch wenn es nur ein paar Euro sind. abi

Lesen Sie jetzt