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Udo Weber sucht Mitstreiter für neue Initiative

Feinstaubsensoren bauen

„Castrop-Rauxel braucht mehr Feinstaubsensoren“: Das meint Udo Weber. Der ist in Castrop-Rauxel als Lokalpolitiker der Grünen bekannt, setzt sich hier aber ganz bewusst als Privatmann ein.

Castrop-Rauxel

, 15.06.2018
Udo Weber sucht Mitstreiter für neue Initiative

Aus diesen Teilen kann man sich den Feinstaubsensor bauen. © Büro für Gestalten, by-nc-sa/4.0 -Grafik: Mühe

Das Citizen Science (Bürger-Wissenschaft) Projekt des OK Lab Stuttgart hat einen Feinstaubsensor entwickelt, den man als durchschnittlich begabter Mensch für relativ kleines Geld selbst herstellen kann. Vom Projekt werden die Einkaufsliste und eine Bauanleitung für einen Feinstaubsensor zur Verfügung gestellt, mit dem jeder bei sich zu Hause den Feinstaubwert seiner Stadt messen kann (siehe verlinkter Artikel) Diesen Sensor registriert man auf der Internetseite www.luftdaten.info, wo auf einer Karte alle tagesaktuellen Werte der registrierten Sensoren zu finden sind.

Udo Weber bietet seine Hilfe an

Udo Weber hat dieser Artikel motiviert, sich selbst einen solchen Sensor zu bauen (zu finden auf der Feinstaubkarte in Castrop-Rauxel am Stadtgarten). Daraus ist nun die Idee zur Initiative „Castrop-Rauxel braucht mehr Feinstaubsensoren“ entstanden, für die er noch Mitstreiter sucht.

Ziel dabei ist es, als Gruppe mit Spaß und gegenseitiger Unterstützung, möglichst viele Feinstaubsensoren im Eigenbau zu erstellen und über das Stadtgebiet verteilt zu installieren. Gesucht werden Tüftler, die Spaß daran haben, einen Feinstaubsensor zu bauen und zu installieren. „Elektronik-Kenntnisse sind dabei schon von Vorteil“, merkt Udo Weber im Gespräch mit uns an. In der Gruppe könne er als gelernter Elektroniker und mit seiner Erfahrung beim Sensor-Bau aber auch Anfängern mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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Denkbar sei auch, dass sich Interessenten melden, die gerne einen Sensor aufhängen würden, aber keine Zeit haben einen solchen zu bauen. Insbesondere denkt Weber da an Geschäftsstellen in der Castrop-Rauxeler Innenstadt, wo die Feinstaubbelastung am Höchsten sei. Aber auch von EUV und Stadtwerken erhofft er sich durch Installation eines Sensors Unterstützung: „Für den EUV wäre das nur von Vorteil, denn Landesmessstellen sind teuer und messen nur kurzfristig.“

Erstrebenswert sei es, circa 20 bis 30 Sensoren zu bauen, und diese über das gesamte Stadtgebiet zu verteilen. Gemeinsam könnte so Transparenz zur Luftsituation in Castrop-Rauxel geschaffen werden, denn alle Einwohner hätten dann jederzeit Zugriff auf die Feinstaub-Messwerte im Internet.


Thema nicht partei-politisch missbrauchen

Udo Weber ruft zu dieser Initiative explizit als Privatperson auf. Er wolle das Thema nicht partei-politisch missbrauchen, und die Initiative auch für die offen halten, die sich vielleicht nicht mit den Inhalten der Grünen identifizieren können.

Circa 40 Euro kostet der Bau eines Sensors. Interessenten melden sich direkt bei Udo Weber unter: udo-weber@t-online.de