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Verwirrung um eine Stadtteilvereins-Idee "Wir in Rauxel"

CDU veranstaltet Bürgerversammlung

Die CDU hat die Bewohner von Rauxel, Bladenhorst und Habinghorst eingeladen: Am Montag, 26. März, will der Ortsverband den Bürgern an den Puls fühlen und über Probleme im Ortsteil sprechen. Es geht um den Hauptbahnhof, um Leerstände, den Berliner Platz und anderes - aber nicht konkret und in erster Linie um die Gründung eines Stadtteilvereins.

Rauxel

, 20.03.2018
Verwirrung um eine Stadtteilvereins-Idee "Wir in Rauxel"

Die Situation des Hauptbahnhofes von Castrop-Rauxel soll bei der Versammlung auch Thema sein. © Foto: Sylvia Schemmann

Diese Initiative, die Gründung eines Stadtteilvereins, war ein Alleingang von Jürgen Kahl - mit der CDU-Einladung ins Hildegardisheim hat das aber nichts zu tun. Auf Anfrage unserer Redaktion erklärte Achim Gärtner, Ratsmitglied und stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbandes, dass ein Stadtteilverein sicher möglich sei, aber: "Unser Anlass der Einladung war, mit Bürgern über die Probleme vor ihrer Haustüre zu sprechen." Ob sich ein Bürgerverein gründe, sei mal dahin gestellt. Los geht es um 18 Uhr im Hildegardisheim an der Clemensstraße.

B3-Vorsitzender soll über Neues rund ums Bahnhofsgebäude berichten

Jedenfalls sei jeder Interessierte - und natürlich auch Jürgen Kahl - eingeladen. Achim Gärtner wird den Abend moderieren. Angekündigt ist auch Oliver Lind, Vorsitzender des Betriebsausschusses 3 für Bauen, Verkehr und Sport. Er werde mit den neuesten Informationen aufwarten, wie es rund um das Bahnhofsgebäude nun weiter geht. Das Haus steht zum Verkauf; offen ist aber noch, wer es erwirbt und was dann zum Beispiel mit den Geschäftslokalen geschieht. 

Konkreter Anlass sei der Unmut gewesen, der sich gefühlt rund um Schmutz und Unsicherheiten am Hauptbahnhof und am Berliner Platz und die zunehmenden Geschäfts-Leerstände entwickelt habe. "Diesen Unmut wollen wir zusammentragen und daraus ableiten, was wir tun können", so Achim Gärtner. 

Stadtteilverein könnte sich im Nachgang zusammenfinden

Die Gründung eines Stadtteilvereines, die Jürgen Kahl ins Spiel gebracht hatte, könnte womöglich nachgelagert erfolgen: In Rauxel gibt es einen solchen bisher noch nicht, während Mein Ickern, Habinghorst e.V., und die anderen Stadtteilvereine in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder positiv im Sinne von ehrenamtlichem Engagement von sich reden lassen.

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Das war auch Anlass für Jürgen Kahl, der die Initiative im Internet ergriff. Achim Gärtner dazu: "Wir in Rauxel gibt es als Verein schon seit 15 Jahre als Zusammenschluss von Gewerbetreibenden. Der ist nur eingeschlafen, weil keiner mehr den Vorsitz übernehmen wollte, den ich zeitweise inne hatte."

Es sei denkbar, auf diesen Verein wieder zurückzugreifen, anstatt einen neuen zu gründen. Das aber müsse man juristisch prüfen lassen. Das Thema Vereinsgründung stehe für ihn an diesem Abend aber nicht im Fokus. 

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