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Vor dem Durst eine Wurst

CASTROP-RAUXEL Silvester und Sekt - das gehört für viele zusammen. Damit am nächsten Morgen nicht Kopfschmerzen den Rest des Neujahrestag verplanen, haben wir für Sie Tipps und Ratschläge von einem Apotheker eingeholt. So können Sie vorbeugen.

28.12.2007
Vor dem Durst eine Wurst

Claus Ehrensberger, Apothekensprecher im Kreis Recklinghausen. RN-Foto Schlehenkamp

Damit der Kater am nächsten Morgen nicht ganz so schlimm wird, sollte man vor der Feier fettreich essen, beispielsweise eine Bratwurst, Pommes oder Pizza, die sonst nicht gerade auf den täglichen Speiseplan gehören“, empfiehlt Apotheker Claus Ehrensberger (Foto), Sprecher der Apothekerschaft im Kreis Recklinghausen (Stadt Castrop-Rauxel).Fett verzögert Aufnahme des Alkohols Das Fett verzögert die Aufnahme des Alkohols. Aber auch Kohlenhydrate dürfen nicht fehlen, etwa in Form eines Brötchens, denn durch den Alkohol sinkt der Blutzuckerspiegel. „Außerdem sollte man bei einer Alkoholsorte bleiben und zwischendurch viel Wasser trinken. Das beugt dem alkoholbedingten Flüssigkeitsverlust vor. Und auch vor dem Schlafengehen rate ich dazu, nochmals tief ins alkoholfreie Glas zu schauen“, sagt Apotheker Claus Ehrensberger. Der Alkohol wirkt entwässernd: Es werden zu viel Flüssigkeit und Mineralstoffe ausgeschieden. Der Körper holt sich das notwendige Wasser auch aus dem Gehirn – wodurch wiederum Kopfschmerzen entstehen. Außerdem enthalten alkoholische Getränke neben dem Trinkalkohol auch Begleitstoffe, die in giftige Substanzen abgebaut werden. „Diese werden vom Körper von allein entsorgt, aber das dauert eben seine Zeit“, so Claus Ehrensberger.Körper braucht Salz am Tag danach Am Morgen danach braucht der Körper Salz – beispielsweise in Form von Rollmops und Gurken. Zusätzlich sollte man weiterhin viel trinken, am besten Apfelschorle oder Kräutertee. Auch ein Espresso mit einem Schuss Zitronensaft kann gegen die Kopfschmerzen helfen, oder man nimmt ein leichtes Schmerzmittel ein. Apotheker Claus Ehrensberger: „Das Wort Kater soll übrigens vom griechischen Wort „Katarrh“ abstammen, der medizinischen Bezeichnung für Schleimhautentzündungen. Aber mit einer Entzündung hat er nichts zu tun, nur mit zu viel Alkohol.“

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