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Wiegen, messen, beraten

CASTROP-RAUXEL Fabrice hält still. Lässt sich ganz friedlich den Kopfumfang messen. Jessica, die junge Mutter, strahlt. Ihr Baby macht sich prächtig. Vor fünf Monaten wurde Fabrice geboren. In der Mütterberatung im Kreisgesundheitsamt an der Bahnhofstraße stellt die 19-jährige Mutter ihren Sohn regelmäßig vor.

von Von Gabriele Regener

, 23.12.2007

Lässt ihn von Barbara Jahnke messen und wiegen. Und berichtet von den Fortschritten, die ihr Filius macht. Und die können sich sehen lassen. Aus dem zarten Baby, das bei der Geburt gerade mal 2700 Gramm wog und nur 48 Zentimeter groß war, ist ein strammer Bursche geworden.

Im grünen Bereich

Das aktuelle Gewicht und die Körpergröße werden ins Somatogramm eingetragen. Alles im grünen Bereich.

So wie Jessica kommen viele Mütter, junge und ältere, regelmäßig zur Beratung in die Bahnhofstraße. Seit mehr als 20 Jahren ist Barbara Jahnke hier Ansprechpartnerin. Als gelernte Kinderkrankenschwester hat sie sich zur Sozialmedizinischen Assistentin weitergebildet und ist seitdem im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst des Kreisgesundheitsamtes tätig.

Es hat sich viel geändert

"Es hat sich viel geändert in den letzten Jahrzehnten", bilanziert die Beraterin. Die Zeiten, als sich die Rat suchenden Mütter auf dem Flur drängten, sind vorbei. Heute geht es entspannter zu, können die jungen Mütter auch zu anderen Zeiten als den regulären Mütterberatungsstunden einen Termin vereinbaren.

Daneben macht Barbara Jahnke auch Hausbesuche, kommt zu den Müttern, wenn der Weg ins Gesundheitsamt vielleicht zu beschwerlich ist. Regelmäßig ist sie auch im Familienzentrum Mikado anzutreffen und wird, wenn die nächsten Familienzentren in der Europastadt stehen, auch da vor Ort sein.

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